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Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Gerald Hüther

In einer leicht lesbaren, bildreichen Sprache gelangt der Neurobiologe Gerald Hüther zu Erkenntnissen, die unser gegenwärtiges Weltbild erschüttern.

Lesen Sie eine Buchzusammenfassung zu „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ von Gerald Hüther.

Die Kurzfassung wurde von Blinkist erarbeitet und blueprints.de zur Verfügung gestellt.

Wer diese Blinks (die Buchzusammenfassung von Blinkist) lesen sollte:

  • Jeder, der sich für die Ursprünge menschlichen Verhaltens interessiert
  • Jeder, der Interesse an Persönlichkeitsentwicklung hat und sich nicht vor Selbstkritik scheut

Worum es in den Blinks geht:

In seiner „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ beschreibt Gerald Hüther, welche Umstände dazu führen, dass unser Gehirn nicht optimal genutzt wird, und wie wir uns über sie hinwegsetzen können. Darüber hinaus erklärt er die optimalen Rahmenbedingungen für die Entfaltung eines Gehirns und wie wir Fehlentwicklungen im Nachhinein entgegensteuern können.

Wer das Buch geschrieben hat:

Professor Gerald Hüther leitet als Neurobiologe die Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Hüther ist durch zahlreiche Interviews und Auftritte zum Bereich der Hirnforschung und deren Anwendung im Alltag bekannt.

1. Unser Gehirn rettet uns vor Chaos und Angst

Noch heute gilt, was schon in der Steinzeit die Grundfunktion des menschlichen Gehirns war: Es ist dazu da, seinem Besitzer beim Überleben zu helfen. Dazu reagiert es auf alle Bedrohungen der inneren Ordnung und schützt den Organismus vor schädlichen Einflüssen, ganz gleich, ob diese von außen oder von innen kommen.

Eine Bedrohung von außen war für unsere Vorfahren z. B. der Anblick eines gefährlichen Säbelzahntigers, auf den unser Gehirn mit einer Kampf- oder Fluchthandlung reagiert hätte.

Gefährdung von innen geht z. B. von einem sinkenden Blutzuckerspiegel oder Flüssigkeitsmangel aus, die das Gehirn beantwortet, indem es die Suche nach Nahrung bzw. Wasser veranlasst.

Aber auch subtilere Prozesse können unser Befinden beeinflussen. So fühlen wir uns schlecht, wenn uns jemand enttäuscht oder emotional verletzt oder wenn wir uns einer Aufgabe nicht gewachsen fühlen.

Alle diese Situationen, egal von welcher Seite, haben auf uns einen negativen Effekt und zu viele negative Empfindungen können das innere Gleichgewicht beeinträchtigen. Sie alle führen letztlich zu Angst.

Diese Angst zu reduzieren, ist die zentrale Aufgabe des Gehirns. Es steuert ihr entgegen, indem es auf Angst auslösende Situationen mit entsprechenden Reaktionen antwortet: Es lässt uns vor dem Säbelzahntiger davonlaufen, einem Kontrahenten die Stirn bieten und innere Schutzmauern bauen gegen Menschen, die uns emotional zu nahe treten.

Ist eine Bedrohung überwunden und das innere Gleichgewicht wiederhergestellt, tritt an die Stelle der Angst ein Gefühl der Freude und wir sind wieder in der Lage, frei zu entscheiden, wozu wir unser großes Gehirn verwenden wollen.

Gehirn Anleitung Hüther

2. Unser Gehirn bleibt das ganze Leben lang formbar

Ein Insekt ist nicht in der Lage, seine genetisch vorprogrammierten Verhaltensmuster zu durchbrechen. Taucht ein neuer, bislang unbekannter Fressfeind auf, fliegt das Insekt weiterhin seine gewohnten Routen, auch wenn das bedeutet, dass eine ganze Spezies dem Feind ins offene Maul fliegt und ausstirbt.

Wir Menschen sind anders, denn wir haben ein Gehirn, das das ganze Leben lang durch neue Erfahrungen verändert werden kann. Es verfolgt das Ziel, den Organismus am Leben und seine innere Ordnung aufrechtzuerhalten, und dazu bringt es Verhalten hervor, das den jeweiligen Umständen angepasst ist. Kühlt sich das Klima ab, erfindet das Gehirn warme Kleidung. Taucht ein neuer Fressfeind auf, lässt es uns davonlaufen und alternative Wege zur Nahrung finden.

Die Gehirne anderer Säugetiere und Vögel sind ebenfalls durch Umwelteinflüsse programmierbar – jedoch vor allem in jungen Jahren. Eine junge Nachtigall lernt den Gesang von ihrem Vater. Wenn sie anstelle des Vaters in der Nähe des Nests einen Hahn krähen hört, wird ihr Gesang später eher an Hahnengeschrei erinnern.

Einzig das menschliche Gehirn und das unserer nächsten Verwandten, der Menschenaffen, ist bis zum Lebensende in der Lage, gemachte Erfahrungen weiter in die Entwicklung zukünftigen Verhaltens einzubeziehen. Je öfter sich ein bestimmtes Verhalten bewährt, desto wahrscheinlicher werden wir es in Zukunft wieder zeigen. Wer im Kindergarten gelernt hat, sich mit Fäusten durchzusetzen, wird sie später eher gebrauchen als jemand, der mit dieser Strategie gegen die Wand gefahren ist.

Manchmal führt uns dieses antrainierte Verhalten jedoch in eine Sackgasse oder sogar ins Gefängnis, wenn wir nicht in der Lage sind, Konflikte anders als mit aggressiven Mitteln zu lösen.

Glücklicherweise ist das menschliche Gehirn fähig, einmal gelerntes Verhalten wieder zu löschen. Was uns nicht zum gewünschten Ziel gebracht hat, kann überprüft und schrittweise weiterentwickelt werden.

3. Unser Lebensraum prägt unser Gehirn nachhaltig

Weil wir nicht fertigprogrammiert auf die Welt kommen, sind wir unser ganzes Leben lang, insbesondere aber in den ersten Jahren, durch externe Ereignisse und Erfahrungen in unserem Verhalten formbar.

Dabei setzt sich unser Verhaltensrepertoire in erster Linie aus dem zusammen, was uns Menschen in unserem Umfeld vorleben. Aber uns stehen auch andere Möglichkeiten als die direkte Beobachtung zur Verfügung, um „richtiges“ Verhalten zu lernen. Wir können aus dem Erfahrungsschatz unserer Verwandten und Freunde schöpfen oder von schriftlich überliefertem Wissen profitieren.

Unsere Möglichkeiten, viele verschiedene Verhaltensoptionen zu erlernen, sind jedoch durch äußere Faktoren eingeschränkt. Die Kultur, in der wir aufwachsen, lenkt unser Verhalten in ganz spezielle Bahnen – indem sie bestimmt, welches Verhalten unterstützt und welches gesellschaftlich abgelehnt wird. Die Entwicklungsbedingungen, denen wir unser Gehirn aussetzen, können also durch den Zugang zu alternativen Verhaltensweisen erweitert und optimiert werden. Wenn wir neben der Möglichkeit, jemanden zu schlagen, auch noch lernen, uns verbal durchzusetzen, sind wir für viele Situationen besser gewappnet.

Zu denjenigen Bedingungen, die für die Gehirnentwicklung relevant sind, gehören aber nicht nur die kulturellen Verhältnisse. Jede eigene Handlung und jede zwischenmenschliche Erfahrung wird unser späteres Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen. Je mehr unterschiedliche Sichtweisen einem Kind durch vertraute Personen vermittelt werden, desto größer werden seine eigenen Kompetenzen und sein Verhaltensrepertoire, auf das es in unterschiedlichen Situationen zurückgreifen kann.

Im Tierexperiment konnte nachgewiesen werden, dass Ratten, die in einer anregenden Umgebung mit unterschiedlichem Spielzeug und im Verbund mit Artgenossen aufgezogen wurden, nicht nur als erwachsene Ratten geschickter in der Bewältigung schwieriger Aufgaben waren. Sie waren auch weitaus weniger anfällig für degenerative Alterserkrankungen des Gehirns – das Krankheitsbild, das wir beim Menschen als Demenz bezeichnen.

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4. Ungleichgewicht im Gehirn hält uns davon ab, es ideal zu nutzen

In der Entwicklung des Gehirns, insbesondere in der Kindheit, können sich Ungleichgewichte ergeben, die unser Verhaltensrepertoire einschränken und uns somit davon abhalten, unser Gehirn optimal zu nutzen.

Ein häufig vorkommendes Ungleichgewicht ist das zwischen rationalem und emotionalem Denken. Je nachdem, welche Denkweise wir durch Beobachtung in unseren Kindertagen als erfolgreicher wahrgenommen haben, kann es zu einer Überbewertung des Rationalen oder des Emotionalen kommen. In diesem Fall sollte man sich die fehlende Seite von einem Menschen näherbringen lassen, der sich eines gesunden Gleichgewichts zwischen beiden Denkweisen erfreut.

Wir lernen nur von denen, die wir lieben.

Johann Wolfgang von Goethe

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