Außerdem besprechen wir, frau stöhnt wie formel 1 wagen beantworten wir im heutigen Beitrag. Also ohne viel Aufhebens, lassen Sie uns eintauchen und mehr darüber herausfinden.

Mercedes hat an diesem Wochenende sein zweites Heimspiel im Folge im Formel-1-Kalender 2019. Nach dem Rennen in Großbritannien, wo sowohl die Chassis- als auch die Motorenabteilung des deutschen Formel-1-Teams ansässig sind, steht nun der Grand Prix von Deutschland auf dem Programm.

In Silverstone fuhr Lewis Hamilton vor zwölf Tagen zum Sieg. Für den Briten, der die Fahrer-WM überlegen anführt, war es bereits der siebte Saisonsieg. Teamkollege Valtteri Bottas wurde Zweiter und ist auch in der Gesamtwertung Hamiltons erster Verfolger. In der Konstrukteurswertung liegt Mercedes ebenfalls klar an der Spitze.

Umfangreiches Upgrade-Paket

Trotz der scheinbar gemütlichen Lage in beiden WM-Wertungen – die Konkurrenz liegt 87 Punkte (Max Verstappen) beziehungsweise 164 Punkte (Ferrari) zurück – überlasst man im Team der Silberpfeile nichts dem Zufall. Für das Hockenheim-Wochenende hat man ein umfangreiches Upgrade-Paket für den F1 W10 EQ Power+ mitgebracht.

Dieses Paket zeichnet sich technisch durch ein verbessertes Kühlsystem und aerodynamisch durch neue Windabweiser vor den Seitenkästen (Barge-Boards), neue Luftleitelemente, einen neuen Unterboden und neue seitliche Endplatten am Heckflügel aus.

Bei Mercedes weiß man um die Bedeutung des Deutschland-Wochenendes. „Hockenheim ist ein wichtiges Rennen für die Marke“, sagt Toto Wolff und erklärt: „Mercedes hat vor 125 Jahren mit dem Motorsport begonnen. Seither haben wir jede Menge Geschichte geschrieben. Das schafft eine Verantwortung, die nun auf unseren Schultern ruht. Es geht darum, diese fantastische und leistungsstarke Marke zu repräsentieren.“

Am Freitag in beiden Sessions hinter Ferrari

Am Freitag waren allerdings weder Hamilton noch Bottas an der Spitze der Zeitenlisten zu finden. Ferrari belegte in beiden Freien Sessions die ersten beiden Plätze. Im Vormittagstraining lag Sebastian Vettel 0,255 Sekunden vor Charles Leclerc. Am Nachmittag drehte der Monegasse das Blatt um und beendete den Trainingstag nach Tagesbestzeit mit 0,124 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen.

Hamilton und Bottas landeten mit 0,146 beziehungsweise 0,662 Sekunden Rückstand auf Leclerc auf P3 und P4, nachdem sie sich am Vormittag auf P3 und P5 eingereiht hatten. Dabei man im Gegensatz zu Ferrari aber noch nicht die Soft-Reifen montiert, sondern war mit der Medium-Mischung unterwegs gewesen.

2014, 2016 und 2018 triumphierte jeweils ein Mercedes-Pilot in Hockenheim. 2015 und 2017 fehlte der Deutschland-Grand-Prix im Kalender. Wie schätzt man im Weltmeisterteam der vergangenen Jahre die Chancen auf einen erneuten Heimsieg ein?

„Das Karma spricht gegen uns“, meint Wolff. „Wir feiern hier das 125-jährige Jubiläum im Motorsport. Wir lassen die Autos mit einem speziellen Design fahren. Am Samstag tragen wir eine andere Teamkleidung. Rings um die Strecke steigen viele unterschiedliche Aktionen. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder ist vor Ort. Wenn man es aus Karma-Sicht betrachtet, dann können wir hier nur verlieren.“

Doch der Mercedes-Motorsportchef merkt auch an: „Die Realität ist anders. Es ist ein weiteres Rennen. Wir wollen hier vor unseren heimischen Fans natürlich besonders gut abschneiden. Für den Sieg gibt es 25 Punkte, wie auf jeder anderen Strecke auch. Wir müssen hier einfach eine weitere gute Rennleistung erbringen, um einen weiteren Schritt in Richtung WM-Titel zu machen.“

Hamilton stöhnt über Hockenheim-Hitze

Und wie schätzen die Piloten die Lage ein? „Es war extrem heiß und daher nicht der beste Tag“, sagt Hamilton nach P3 am Freitag. Das Thermometer kratzte in Hockenheim am Nachmittag an der Marke von 40 Grad Celsius. Auf dem Asphalt wurde sogar eine Temperatur von mehr als 50 Grad Celsius gemessen.

„Wenn man mal davon absieht, dass die Reifen diese Temperaturen nicht mögen und nicht lange halten, war es aber eigentlich ein recht normaler Tag“, meint Hamilton in Bezug auf die Soft-Reifen und stellt heraus: „Es geht vor allem darum, die Reifen im richtigen Arbeitsfenster zu halten, bevor sie überhitzen. Mit diesem Problem haben aber alle zu kämpfen.“

Für den weiteren Verlauf des Wochenendes hofft der WM-Spitzenreiter auf niedrigere Temperaturen. Die aktuelle Wettervorhersage für Samstag und Sonntag lässt in der Tat erwarten, dass selbst die 30-Grad-Marke kaum noch geknackt wird. Zudem ist sowohl am Qualifying-Tag als auch am Tag des Rennens mit Regen zu rechnen.

Bottas mit Fahrfehlern am Vormittag und Nachmittag

Bottas, der am Freitag unterm Strich eine gute halbe Sekunde langsamer war als ein Mercedes-Teamkollege, setzte sein Auto zunächst im FT1 ins Kiesbett der Sachs-Kurve.

Wie Hamilton, so klagt auch der Finne über „starkes Überhitzen der Reifen“, und verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf „den kurvenreichen dritten Sektor“ des seit 2002 nur noch 4,5 Kilometer langen Hockenheimrings.

„Wenn man da nur ein wenig ins Rutschen kommt, geht die Reifentemperatur sofort zehn Grad [Celsius] nach oben. Das kostet dann gleich ein paar Zehntelsekunden“, sagt Bottas, der nach seinem Ausritt vom Vormittag auch am Nachmittag nicht fehlerlos blieb. In der Südkurve kam er von der Fahrbahn ab und musste einen weiten Bogen über die dort asphaltierte Auslaufzone fahren.

Mit Blick auf die bereits erwähnten Wetteraussichten für Samstag und Sonntag merkt Bottas an, dass „wir schon im FT1 ein paar Longruns versucht haben und dabei auch einiges gelernt haben hinsichtlich der Reifen und der Abstimmung, aber trotzdem könnte es morgen und am Sonntag ganz anders aussehen, sollte es tatsächlich regnen“.

Wie Hamilton, so hätte auch Bottas nichts gegen den einen oder anderen Schauer. „Ich hoffe, dass der Regen kommen wird. Das wäre interessant und ich würde dann wohl von Beginn an attackieren“, sagt der Finne, dem in der Fahrerwertung 39 Punkte auf seinen Teamkollegen fehlen.

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