Wir hoffen Euch mit diesem umfassenden Artikel einen guten Einblick in war schön dich wieder zu sehen beantworten wir im heutigen Beitrag. Also ohne viel Aufhebens, lassen Sie uns eintauchen und mehr darüber herausfinden.

»Die Schönheit liegt in der Vollendung. Und im Glauben an das Unbekannte. Danke, dass ihr in Gedanken bei mir seid. Ich habe für euch alle gebetet. Wir sehen uns bald wieder.« Mit diesen Worten beendet Kendrick Lamar die Ankündigung für sein neues Album »Mr. Morale & the Big Steppers«, das am Freitag, den 13. Mai erschien. Das gesamte Statement postete er auf seiner kryptisch anmutenden Website oklama.com.

Mit dem Wiedersehen hat der US-Rapper fünf Jahre auf sich warten lassen. 2017 veröffentlichte Lamar mit »Damn« seinen letzten Tonträger, der ihm sogar einen Pulitzer-Preis einbrachte – als erstes Nicht-Jazz- oder ‑Klassik-Album.

Wie Kendrick Lamar im Eröffnungstrack »United in Grief« von »Mr. Morale & the Big Steppers« feststellt, sind 1855 Tage vergangen, seit er das letzte Mal ein Album veröffentlicht hat. Fünf Jahre, die nach eigener Aussage eine Achterbahnfahrt waren. Das zeigt sich an dem außerordentlich breiten Spektrum an Themen, die er auf dem Album abhandelt: Vaterschaft, Materialismus, Schwarzsein, Religion, Untreue, Sucht, Queerness, sexuelle Übergriffe, psychische Probleme und Cancel Culture. All diese Themen behandelt Lamar anhand persönlicher Geschichten, weshalb es auch eine entblößende und brutal ehrliche Autobiografie ist.

Aber Kendrick Lamar ist erwachsen geworden, in den fünf Jahren ist er vom Lyriker zum Unternehmer, Ehemann und Familienvater avanciert. Letzteres verrät das Album-Cover, das ihn mit seinen Kindern und Ehefrau zeigt. Es benötigt viel Mut, sich so zu offenbaren, wie Kendrick Lamar es auf seinem neuen Tonträger tut.

Die Darstellung seiner neu entdeckten Reife zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. In »Auntie Diaries« spricht er darüber, wie er mit der Transsexualität seiner Tante zurechtkommt, und verkörpert damit die unreife Einstellung, die er als Kind zu allem hatte. Mit dem Song »Auntie Diaries« ist Lamar einer der wenigen Rapper im Mainstream, die die Transgender-Gemeinschaft auf eine glaubwürdige Weise ermutigen. Gerade weil er offen mit seiner eigenen Unsicherheit gegenüber diesem Thema umgeht, kauft man ihm das als Zuhörer*in auch ab.

In »Father Time« spricht er darüber, wie die beiden Rap-Superstars Drake und Kanye West ihren »Streit« im letzten Jahr beigelegt haben, was ihn verwirrte, um dann zu erkennen, dass er selbst Mitgefühl und Vergebung lernen muss. »Guess I’m not as mature as I think / Got some healing to do« (Ich glaube, ich bin nicht so erwachsen, wie ich dachte. Darum muss ich mich kümmern). Auf dem Song reflektiert er, wie ihn sein Vater-Komplex zu einem misstrauischen und toxisch maskulinen Menschen hat werden lassen. Und er gibt auch zu, dass es ebenjene Komplexe waren, die ihn angetrieben haben.

»Mother I sober« ist ein herzzerreißender Song über Missbrauch. In einer Art Verhör mit seiner Mutter geht es auch um den Verdacht, dass sich einer seiner Cousins an dem jungen Lamar vergangen hat. »Mr. Morale and the big steppers« hat viele solcher unbequemen Momente, sogar wenn es sich um Banalitäten handelt. So beichtet er in »Worldwide Steppers«, dass er zweimal mit einer weißen Frau geschlafen hat und deswegen ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen Vorfahren hat. Sie ist komplex, die Gedankenwelt des Kendrick Lamar, und deswegen ist er auch ein interessanter Künstler.

Wie Lamar zu Cancel Culture steht, hat er schon in seinem Promo-Video »The Heart Part 5« gezeigt, in dem mit O. J. Simpson, Will Smith, Kanye West oder Schauspieler Jussie Smollett mehrere problematische Schwarze Berühmtheiten nachgestellt wurden. Lamar interessiert sich nicht für übermäßigen Moralismus. Sondern möchte aufzeigen, wie das Umfeld und andere Faktoren das Sein beeinflussen. Er bittet schlichtweg um mehr Verständnis für das problematische Verhalten von Menschen, die wie er eine traumatische Kindheit hatten. »Wir wussten es nicht besser / Grundschulkinder ohne Filter« heißt es auch auf »Aunties Diaries«.

Aber nicht alles ist schlecht in seiner Welt. »Purple Hearts«, das er zusammen mit dem Wu-Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah aufnahm, ist eine radikale Zuwendung zur Liebe. »Halt die Klappe, wenn du die Liebe reden hörst«, heißt es dort mehrfach hintereinander.

Rap-technisch wächst er vor allem auf »N95« über sich hinaus. Eine Fülle von gewieften Einzeilern, kombiniert mit einem schrägen Humor, was unerwartet kommt. Der Tonfall seiner Diktion ändert sich so drastisch und oft, dass es danach klingt, als hätten fünf Menschen diesen Song gerappt.

Musikalisch ist das Album vollgepackt mit klanglicher Variabilität. Stakkato-Klavierakkorde, Rückwärts-Schlagzeuge und rasant jazzige Loops. All das in den ersten Songs des Albums. Dazu kommen noch die vielen gesampelten Einsprecher, Schallplatten-Knistern, 80-Jahre-Synthesizer und zeitgenössische Trap-Beats. Ein sehr gelungenes Sounddesign, das man als Zuhörer*in wertschätzt und das ein Sinnbild ist für die gedankliche und emotionale Achterbahnfahrt, die er in den letzten fünf Jahren durchlebte.

Dazu kommt das spannende Portfolio an Gästen, die auf dem Album vertreten sind. Blxst vom Track »Chosen«, Wu-Tang-Legende Ghostface Killah, R-&-B-Wunder Summer Walker, die karibische Sängerin Amanda Reifer, der britische Singer-Songwriter Sampha oder sein Cousin Baby Keem. Zudem engagierte er auch zwei Gast-Redner*innen. Der Teil »Big Steppers«, wird von Lamars langjähriger Partnerin, Whitney Alford, erzählt. Der zweite Teil, »Mr. Moral«, wird vom deutschen Selbsthilfe-Autor Eckhart Tolle gesprochen. Beim Interlude von »Savior« warnt Tolle vor den Gefahren einer permanenten Opfer-Haltung; das klingt gar wie eine Lektion aus einem seiner Bücher.

Von allen Duetten sticht »We cry together« heraus. Mit der Schauspielerin Taylour Paige inszeniert Kedrick Lamar ein toxisch temperamentvolles Streitgespräch eines Liebespaares. Es geht um harsche Vorwürfe, dass Männer wie er der Grund für die Wahl Donald Trumps seien, woraufhin Lamar entgegnet, dass sie bloß eine Möchtegern-Feministin ist. Obwohl es wehtut zuzuhören, möchte man den Song nicht skippen.

Die 1855 Tage beziehungsweise fünf Jahre Wartezeit haben sich gelohnt. »Mr. Morale & The Big Steppers« ist nicht so politisch wie »How to pimp a butterfly« und weniger biografisch als »Damn«. Dafür gewährt Kendrick Lamar seinen Zuhörer*innen einen drastischen Einblick in seine turbulente Gedanken- und Gefühlswelt. Das ist teilweise verstörend und faszinierend zugleich. Deswegen ist dieses Album das wohl persönlichste Statement, das Kendrick Lamar bisher gemacht hat. Mit diesem Album hat der Rap-Superstar nochmals unterstrichen, dass er der König des Stortytelling ist, noch vor Nas oder J. Cole. Die Themen, die Lamar auf seinem Album anspricht, wurden in öffentlichen Debatten oft durchgekaut, aber wegen seiner einzigartigen Fähigkeit der Überlieferung hört man ihm gerne zu.

Endlich haben wir Kendrick Lamar zurück und trotz aller Unbequemlichkeiten auf dem Album ist es ein schönes Wiedersehen.

Kendrick Lamar: »Mr. Morale & the Big Steppers« (Aftermath/Interscope Records)

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