Außerdem besprechen wir, warum sind externe festplatten günstiger als interne beantworten wir im heutigen Beitrag. Wenn Ihr noch mehr Anregungen oder Bemerkungen habt, hinterlasst uns bitte einen Kommentar.

Wo immer viel Speicherplatz benötigt wird, kommen zumeist Festplatten zum Einsatz, da diese das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten. Externe Festplatten haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie einfach angeschlossen werden können, ohne dass ein Gehäuse aufgeschraubt werden muss. Auf dem Markt findet man Hunderte verschiedene Modelle, so dass die Auswahl nicht immer ganz einfach ist. Neben den wichtigsten Informationen über externe Festplatten in dieser Kaufberatung findest du die HardwareSchotte-Empfehlungen für die häufigsten Einsatzzwecke unten.

Neben den „klassischen“ externen Festplatten findet man auch immer mehr externe SSDs, die deutlich schneller als Festplatten, allerdings auch teurer und nur mit geringerer Kapazität erhältlich sind. Auch wenn SSDs aufgrund des Preises für Viele vielleicht noch nicht in Frage kommen, gelten die Hinweise zu Festplatten in diesem Artikel oft auch analog für SSDs.

Baugrößen

Externe Festplatten sind quasi nichts Anderes als eine herkömmliche interne Festplatte, die in einem kleinen Gehäuse eingebaut werden, an welchem sich die Anschlüsse für den PC, Mac oder Notebook befinden. Im Allgemeinen unterscheidet man wie bei den internen Festplatten zwischen zwei Baugrößen – dem 2,5-Zoll- und dem 3,5-Zoll-Format.

Das am meisten verbreitete Format ist 3,5 Zoll. Festplatten dieses Formates sind etwa 10 Zentimeter breit, 15 Zentimeter lang und durchschnittlich 2,5 Zentimeter hoch. Da sich bei externen Festplatten noch zusätzlich ein Gehäuse um das Laufwerk befindet, kann die Größe variieren.

Wie auch bei einer internen Festplatten beträgt die maximale Kapazität aktuell 16 Terabyte. Wegen des relativ hohen Stromverbrauchs der 3,5-Zoll-Festplatten, welcher nicht über einen USB-Anschluss gedeckt werden kann, werden die externen Modelle dieses Formates über ein separates externes Netzteil gespeist. Die Betriebslautstärke hängt dabei von der jeweiligen Umdrehungsgeschwindigkeit des verbauten Modells ab. So können durchaus leise aber hörbare Geräusche durch die Festplattenaktivität entstehen.

Die zweite wichtige Baugröße ist das 2,5-Zoll-Format, welches mit Abmessungen von 7 x 10 cm um einiges kleiner sind. Je nach Kapazität der kleinen Festplatte kann die Höhe zwischen 5 und 15 Millimetern variieren. Bei 2,5-Zoll-Festplatten beträgt die maximale Kapazität derzeit 5 Terabyte. Ein großer Vorteil der kleinen Speicherlaufwerke ist der relativ geringe Strombedarf von etwa 5 Volt. Dieser kann komplett über den USB-Port gedeckt werden. Somit benötigen die externen 2,5-Zoll-Festplatten kein zusätzliches Netzteil. Auch die Betriebslautstärke ist geringer, da die Umdrehungsgeschwindigkeit der kleinen Festplatten nicht so hoch ist, wie bei den großen Pendants.

Wer es nochmals kompakter haben möchte, kann auf das recht selten anzutreffende 1,8-Zoll-Format zurückgreifen, welches derzeit hauptsächlich bei externen SSDs zum Einsatz kommt. Kleiner sind dann nur noch USB-Sticks und Speicherkarten, die bei nicht zu großem Speicherbedarf eine gute Alternative sein können.

Bei einigen externen Lösungen werden nicht nur eine, sondern gleich mehrere Festplatten in einem Gehäuse verbaut. Diese Gehäuse sind dann entsprechend größer und bieten mehr Kapazität. Zudem unterstützen derartige Geräte meist RAID-Funktionen, die je nach Einstellung für mehr Datensicherheit sorgen. So können Daten auf mehrere Festplatten gespiegelt werden und sind nach dem Ausfall einer Festplatte immer noch vorhanden. Gerade wenn die Datensicherheit höchste Priorität hat, sollte man ein solches Modell in die engere Wahl nehmen.

Anschlussarten

Eine externe Festplatte kann über verschiedene Schnittstellen an einen Computer oder ein anderes Gerät angeschlossen werden. Am verbreitetsten ist der Anschluss über USB. Diese Schnittstelle ist an fast jedem Computer, der in den letzten 15 Jahren gebaut wurde, vorhanden. Dabei muss man aber auf die eingesetzte USB-Version achten. Während aktuell fast nur noch USB 3.0 bzw. USB 3.1 zum Einsatz kommt, findet man bei vielen älteren Rechnern auch noch USB-2.0-Schnittstellen. Die beiden Versionen sind grundsätzlich kompatibel zueinander, allerdings überträgt USB 2.0 maximal 35 MB pro Sekunde und bremst damit Festplatten, die eigentlich die drei- bis vierfache Geschwindigkeit erreichen können, aus. Mit USB 3.0 ist dieser Flaschenhals beseitigt, da bis zu 350 MB pro Sekunde übertragen werden können – bei USB 3.1 sogar bis zu 890 MB/s. Bei schnellen externen SSDs kann also auch USB 3.0 limitieren – in diesem Fall sollte man sie besser über Thunderbolt oder USB-3.1 Gen 2 angeschließen.

In beiden Versionen kann über den USB-Anschluss auch die Stromversorgung von externen 2,5-Zoll-Festplatten erfolgen. Da bei USB 2.0 die maximale Stromstärke auf 500 mA begrenzt ist (USB 3.0: 900 mA, USB 3.1 Gen 2: 5 A), liefern einige Hersteller ein Y-Kabel mit, das die Festplatte zusätzlich mit Strom aus einem zweiten USB-Port versorgt. Ob dies nötig ist, hängt sowohl vom Stromverbrauch der Festplatte als auch vom tatsächlich durch das Gerät zur Verfügung gestellten Strom ab, so dass man in der individuellen Konfiguration nur ausprobieren kann, ob der Strom eines Ports ausreicht. Unserer Erfahrung nach können aber auch die meisten USB-3.0-Festplatten an einem einzigen USB-2.0-Port betrieben werden.

Inzwischen gibt es kaum noch USB 2.0 Festplatten im Handel, so dass wir empfehlen, auf jeden Fall eine externe Festplatte mit USB-3.0-Anschluss zu kaufen. Selbst wenn am Gerät, an das die Festplatte angeschlossen werden soll, nur USB 2.0 zur Verfügung steht, ist man mit dem Modell auf der sicheren Seite und kann künftig an neueren Geräten von der höheren Geschwindigkeit profitieren.

Legt man Wert auf hohe Geschwindigkeit, sollte man an Computern, die nur USB 2.0 unterstützen, prüfen, ob eine andere, schnellere Schnittstelle zur Verfügung steht. Das kann zum Beispiel ein eSATA-Anschluss sein, der die gleiche Geschwindigkeit bietet wie ein interner SATA-Anschluss. eSATA stellt jedoch keinen Strom zur Verfügung, so dass entsprechende Festplatten über ein zusätzliches Netzteil oder über einen USB-Port versorgt werden müssen. Beim FireWire-Anschluss ist zu beachten, dass dieser nur in der Variante FireWire 800 (auch IEEE 1394b bezeichnet) schneller ist als USB 2.0. Genau wie bei USB kann auch über FireWire die externe Festplatte mit Strom versorgt werden. Die neueste und schnellste, aber auch am wenigsten verbreitete Schnittstelle ist Thunderbolt oder USB 3.1 Gen2. Hier können auch externe SSDs in voller Geschwindigkeit arbeiten, für herkömmliche Festplatten ist die Schnittstelle eigentlich schon überdimensioniert. Es gibt aber einige ältere Mac-Rechner von Apple, die nur USB 2.0 und als Alternative Thunderbolt zur Verfügung stellen.

Seit kurzem etabliert sich eine neue Geräteklasse von externen Festplatten, die neben USB auch den Zugang über ein eigenes WLAN-Netzwerk ermöglichen. Die kabellose Datenübertragung via WLAN ist zwar nicht besonders schnell, bietet jedoch den Vorteil, dass auch Geräte ohne USB-Schnittstelle wie z.B. Smartphones und Tablets darauf zugreifen können.

Dateisysteme

Externe Festplatten werden üblicherweise vorformatiert ausgeliefert, so dass man sie an einem passenden Gerät direkt einsetzen kann. Allerdings kann jedes Modell neu formatiert werden. Man muss beim Kauf auf die Formatierung also nur dann achten, wenn man sich den Formatier-Vorgang ersparen möchte.

Die meisten externen Festplatten erhält man heute mit NTFS-Formatierung. Dieses Format ist in der Windows-Welt weit verbreitet, kann an einem Mac aber ohne zusätzliche Software nur gelesen und nicht beschrieben werden. Auch andere Geräte wie Fernseher, Receiver und Mediaplayer können nicht immer mit NTFS-Festplatten umgehen. Hier ist das FAT32-System noch weit verbreitet, das aber den Nachteil hat, dass Dateien nicht größer als 4 GB sein dürfen. Da HD-Filme normalerweise diese Grenze überschreiten, müssen sie dann in mehrere Dateien aufgeteilt werden, bevor man sie auf einer FAT32 formatierten Platte speichern kann.

Es gibt spezielle externe Festplatten für Mac-Computer von Apple, die mit dem Dateisystem HFS+ vorformatiert sind. Wie oben bereits erwähnt, können anders formatierte Festplatten jedoch einfach mit dem Festplatten-Dienstprogramm umformatiert werden.

Wichtige Auswahlkriterien

In den meisten Fällen liegt man bei der Auswahl einer externen Festplatte mit einem Modell mit USB-3.0-Anschluss richtig. Benötigt man viel Kapazität (mehr als 4 TB) kommen nur 3,5-Zoll-Platten in Frage. Bei kleineren Kapazitäten kann man sich zwischen den Baugrößen entscheiden. Die kleineren 2,5-Zoll-Platten kosten zwar etwas mehr, sind dafür aber leiser, deutlich kompakter und benötigen normalerweise auch kein zusätzliches Netzteil.

Möchte man auf ein externes Netzteil verzichten, sollte man beachten, dass das USB-Kabel nicht zu lang gewählt ist, da sonst der Widerstand des Kabels dazu führen kann, dass die Festplatte nicht ausreichend Strom erhält.

Leider geben die Hersteller nur selten an, welches Festplatten-Modell im Innern werkelt. Gerade bei Herstellern, die keine eigenen Festplatten herstellen, erlebt man oft, dass das gleiche Modell mit verschiedenen Festplatten bestückt wird. In solchen Fällen kann die Performance von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein. Wenn man ein bestimmtes, beispielsweise schnelles oder langlebiges, Festplattenlaufwerk in einer externen Festplatte einsetzen möchte, kann man sich diese aus einer internen Festplatte und einem Festplattengehäuse mit passendem Anschluss auch selbst zusammenstellen.

Top 12 warum sind externe festplatten günstiger als interne tổng hợp bởi sale

warum sind externe Festplatten billiger als interne

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Festplatten/NAS – EURONICS

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  • Autor: euronics.de
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  • Autor: billiger.de
  • Einreichungsdatum: 12/02/2021
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  • Zusammenfassung: Für interne Speicher sind die schnellsten seriellen Schnittstellen zurzeit SATA III oder PCI-E. Die schnellsten Schnittstellen an externen Modellen sind USB 3.1 …
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Interne Festplatten günstiger bekommen indem man externe kauft

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  • Autor: macandegg.de
  • Einreichungsdatum: 10/25/2022
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Interne SSD-Festplatten günstig online kaufen bei Conrad

  • Autor: conrad.de
  • Einreichungsdatum: 05/24/2022
  • Bewertung: 3.83 (532 vote)
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Vergleich: SATA-Festplatten 3,5 Zoll im Test – CHIP

  • Autor: chip.de
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Externe Festplatten 3,5 – PEARL

  • Autor: pearl.de
  • Einreichungsdatum: 02/06/2022
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So konvertieren Sie eine externe Festplatte in eine interne Speicher-HDD-Einheit

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  • Autor: okidk.de
  • Einreichungsdatum: 08/31/2022
  • Bewertung: 3.29 (536 vote)
  • Zusammenfassung: Sie sind jedoch deutlich günstiger, was die Frage aufwirft, ob diese in interne Speicherlaufwerke umgewandelt und in Ihrem PC verwendet werden können. Die …
  • Suchergebnisse: Während viele Hersteller externer Festplatten versuchen, Sie davon abzuhalten, ihre billigeren externen Festplatten in interne Speichereinheiten umzuwandeln, können Sie diese Blockierungsmechanismen umgehen und Ihre Festplatte erfolgreich …

Kann man eine externe Festplatte auch intern nutzen?

  • Autor: externe-festplatten-speichertrends.de
  • Einreichungsdatum: 06/11/2022
  • Bewertung: 3.09 (576 vote)
  • Zusammenfassung: … und dementsprechend günstig sind, unterbieten sie ihre internen Kollegen … Beim Öffnen des Gehäuses der externen Festplatte erlischt in der Regel die …

Wie man die beste interne oder externen Festplatte findet

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  • Autor: hypecheck.de
  • Einreichungsdatum: 04/05/2022
  • Bewertung: 2.98 (145 vote)
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    USB 3.1 Gen2 / 3.2 Gen2:
    USB-Typ:
    Thunderbolt 2:
  • Suchergebnisse: Alle MacBook Air, MacBook Pro, Mac Mini und iMac Modelle ab dem Baujahr 2012 verwenden einen internen 2,5-Zoll-Formfaktor (mit Ausnahme der 27-Zoll-iMacs, die einen internen 3,5-Zoll-Formfaktor verwenden). Du kannst dir also aussuchen, ob du eine …

Externe oder interne Festplatte? – techfacts.de

  • Autor: techfacts.de
  • Einreichungsdatum: 02/18/2022
  • Bewertung: 2.76 (71 vote)
  • Zusammenfassung: Interne Festplatten sind zum dauerhaften stationären Einsatz angedacht. Hier können Sie also keine Punkte für Mobilität abräumen. Eine interne Festplatte bleibt …
  • Suchergebnisse: Wer zusätzliche Speicherkapazitäten im umfangreichen Rahmen benötigt, greift meist zu einer Festplatte. Nicht immer ist es dabei sinnvoll, sofort nach einer internen Festplatte Ausschau zu halten. Auch externe Festplatten können gute Dienste …

Interne oder externe Festplatte? – Vorteile im Vergleich

  • Autor: winboard.org
  • Einreichungsdatum: 04/15/2022
  • Bewertung: 2.73 (105 vote)
  • Zusammenfassung: Dennoch sind interne Festplatten gegenüber ihren externen Geschwistern immer noch etwas günstiger, was daran liegt, dass für die externen …