Außerdem besprechen wir, was kostete ein brötchen 1980 beantworten wir im heutigen Beitrag. Also ohne viel Aufhebens, lassen Sie uns eintauchen und mehr darüber herausfinden.

„Früher war alles billiger!“ – dieser oft gehörte Satz lässt sich wissenschaftlich nicht halten. Einer aktuellen Kaufkraft-Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge haben sich die Preise seit 1950 zwar knapp verfünffacht, allerdings sind die Nettoverdienste parallel um das 25-fache gestiegen. Im Ergebnis seien die meisten Waren des täglichen Bedarfs in den vergangenen 60 Jahren deutlich billiger geworden. Für ein Pfund Kaffe brauche man beispielsweise nur noch 19 Minuten zu arbeiten – statt mehr als eine halbe Woche wie noch 1950.

Die Grundlage für die Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft bilden Berechnungen zum Durchschnittslohn über die vergangenen sechs Jahrzehnte. Danach lag die Vergütung 1950 im Schnitt noch bei umgerechnet 0,56 Euro je Arbeitsstunde. 1970 habe der Nettoverdienst bereits 2,92 Euro betragen, zur Deutschen Einheit dann 9,71 Euro und 2009 schließlich 14,05 Euro (auf Basis der Daten für Westdeutschland). Insgesamt seien die Löhne im betrachteten Zeitraum um das 25-fache gestiegen. (In den neuen Bundesländern stiegen die Nettolöhne seit 1990 um 21 Prozent.)

Lohnzunahmen und technologischer Fortschritt

Dagegen hätten sich die Preise in den zurückliegenden 60 Jahren – Qualitätsunterschiede herausgerechnet – nur knapp verfünffacht. Somit seien im Verhältnis zur realen Lohnentwicklung viele Alltagsprodukte und -dienstleistungen günstiger geworden. Besonders deutlich werde dies unter anderem am Beispiel Fernseher: Laut den IW-Statistikern musste ein deutscher Durchschnittsverdiener für eine Schwarzweiß-Röhre 1960 noch knapp eineinhalb Monate arbeiten gehen.

Heute könnten sich Konsumenten bereits Full-HD-taugliche Flachbildschirme nach einer knappen Woche Arbeit leisten. Mitverantwortlich hierfür seien unter anderem der technologische Fortschritt und die internationale Arbeitsteilung. In der Folge seien heute etwa Heimcomputer insgesamt 64 Prozent billiger zu haben als noch zu Beginn der 1990er Jahre. Und ähnliches gelte ebenso für andere Heimelektronik-Bereiche.

Ein Bier für drei Minuten Arbeit

Auch einfache Lebensmittel wie Brot und Milch sind der IW-Analyse zufolge alle deutlich im Preis gesunken. Das Ausmaß zeige sich unter anderem am Beispiel von Eiern, die 1950 fast noch zu den Luxusgütern zählten. Damals kosteten zehn Stück laut IW umgerechnet 1,12 Euro. Für eine Stunde Arbeit bekam man somit lediglich fünf Eier. Seither ist das Nettoeinkommen und damit auch die Kaufkraft deutlich gestiegen – was sich auch bei den Eiern niederschlug. So gab es 1960 für eine Stunde Arbeit schon ein Dutzend Eier, 1970 bekam man 30 Eier, 1980 schon 50 Stück und 2009 waren es sogar 74 Eier.

Beeindruckend ist auch die Entwicklung beim Kaffee: Vor sechs Jahrzehnten war das anregende Getränk für die meisten Deutschen noch nahezu unerschwinglich. Mit knapp 15 Euro war ein Pfund Bohnenkaffee damals dreimal so teuer wie heute. Dafür musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer noch 26 Stunden arbeiten gehen – heute reichen dafür laut IW bereits ganze 19 Arbeitsminuten. Etwas geringer fällt dagegen die Arbeitszeiteinsparung bei Bier aus. Für einen halben Liter (Preis damals 32 Cent) waren früher noch 15 Minuten Arbeit nötig – heute sind es nur noch drei Minuten.

Arbeitszeit früher und heute für ausgewählte Produkte

Produkt Einheit Arbeitszeit 1950 (in Std.) Arbeitszeit 2009 (in Std.) Mischbrot 1 kg 0:27 0:11 Eier 10 Stück 2:01 0:08 Vollmilch 1 l 0:19 0:03 Bohnenkaffee 500 g 26:22 0:19 Schweinekotelett 1 kg 3:54 0:32 Herrenanzug 1 Stück 108:38 17:00 Kleiderschrank 1 Stück 146:59 38:24 Fernseher (Wert für 1960) 1 Stück 351:38 35:31 Braunkohlenbriketts 50 kg 2:20 1:08 Herrenschuhe besohlen 1 Paar 7:09 1:36

(Berechnungsbasis: Nettolohn je Arbeitsstunde in den alten Bundesländern)

Reale Verteuerung in manchen Bereichen

Allerdings können die Lohnzunahmen nicht in allen Bereichen mit den Preissteigerungen mithalten. Betroffen hiervon sind den Kölnern Statistikern zufolge in jüngerer Zeit unter anderem die Wohn- und Mobilitätskosten: sowohl für Autokauf und -wartung, Kraftstoff sowie Bus- und Bahnfahrten als auch für Wohnungsmiete und Nebenkosten habe sich die Kaufkraft bezogen auf eine Minute Arbeit seit 1991 um rund ein Zehntel verringert. Verluste in ähnlichen Größenordnungen gebe es im Gesundheitswesen (-8 Prozent) sowie bei Alkohol und Tabak (-14 Prozent). Am stärksten gesunken sei die Kaufkraft mit minus 39 Prozent im Bildungswesen, was jedoch nur 0,7 Prozent des gesamten Warenkorbs ausmache.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft (Kaufkraft der Nettoverdienste) (ENDE) finanzwertig.de/10.05.2010

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