wie berechnet man die konzentration einer lösung beantworten wir im heutigen Beitrag. Also ohne viel Aufhebens, lassen Sie uns eintauchen und mehr darüber herausfinden.

Wahl des Indikators

Ganz oben auf der Liste steht die Wahl des Indikators. Dieser erzeugt den Farbumschlag, der das Erreichen des Äquivalenzpunktes sichtbar macht. Wichtig ist, dass der Umschlagsbereich im pH-Bereich des senkrecht aufsteigenden Astes der Titrationskurve liegt, weshalb nicht immer der gleiche Indikator ideal ist.

Wird eine starke Säure mit einer starken Base titriert (man denke etwa an unser Beispiel aus Salzsäure und Natronlauge), so kommen mehrere Indikatoren infrage. Üblich sind beispielsweise Methylorange (Umschlagbereich zwischen 3 und 5 pH) oder Bromthymolblau (Umschlagbereich zwischen 5,8 und 7,6 pH), da sich der Farbwechsel in der Nähe des neutralen pHs abspielt.

Für schwache Säuren kommt hingegen Phenolphtalein infrage (Umschlagbereich zwischen 8,2 und 10 pH). Methylorange würde bereits vor dem Äquivalenzpunkt umschlagen, was ein fehlerhaftes Ergebnis nach sich zieht.

Titration mit Salzsäure & Natronlauge

Zu den häufigsten Säure-Basen-Paaren für eine Titration zählen Salzsäure (HCl) und Natronlauge (NaOH), die eine Kombination aus starker Säure und starker Base darstellen. Während Salzsäure einen pH-Wert um 1 besitzt, liegt jener von Natronlauge um 14 – die Stoffe befinden sich also an unterschiedlichen Enden der Skala.

Wenn man nun die Titration berechnen will, wird eine bekannte Konzentration der Säure oder Base in eine unbekannte Konzentration des Gegenstücks getröpfelt und mit einem Indikator versehen, um den Farbumschlag beobachten zu können. Je mehr Stoff der Maßlösung hinzugegeben wird, desto neutraler wird die Probelösung – aber nur bis zum Äquivalenzpunkt.

Der Äquivalenzpunkt liegt bei pH 7. Sobald dieser erreicht ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Konzentration beider Stoffe in der Lösung genau gleich hoch ist. Das lässt sich chemisch sowohl aus dem Verlauf der Titrationskurve als auch aus der entsprechenden Formel ableiten.

Verlauf von Titrationskurven

Apropos Titrationskurve: Auch diese sieht nicht immer gleich aus und hängt vom Säure-Basen-Paar ab. Wenn Sie die Titrationskurve berechnen, können sowohl der Anfangs-pH-Wert als auch der Äquivalenzpunkt, der Neutralpunkt und der etwaige Pufferbereich abgelesen werden. Inwiefern diese Punkte zusammenliegen, wird von der Stärke der Säure oder Base bestimmt:

Starke Säure oder Base: Hier fallen Äquivalenzpunkt und Neutralpunkt zusammen, sodass nur ein einziger Wendepunkt in der Titrationskurve entsteht. Es kommt zu einem starken pH-Sprung in diesem Bereich.

Schwache Säure oder Base: Bei schwachen Säuren ist dieser Sprung nicht so deutlich ausgeprägt. Auch gleicht der Neutralpunkt nicht dem Äquivalenzpunkt, da sich zweiterer bei schwachen Säuren im basischen Bereich und bei schwachen Basen im sauren Bereich befindet. Die Kurve zeigt einen zweiten Wendepunkt, der sich an der Stelle „pKS – Wert befindet“.

Titrationskurve berechnen: starke Säure & starke Base

Salzsäure und Natronlauge sind ein Pärchen aus starker Säure und starker Base, weshalb der Äquivalenzpunkt auf der Titrationskurve dem Neutralpunkt (bei pH 7) entspricht. Der Anfangswert liegt bei pH 1 oder pH 14 – je nachdem, von welcher Lösung die Konzentration bekannt ist. Beim Berechnen der Titrationskurve beginnt die Linie also nicht bei 0, sondern beim entsprechenden pH-Wert. Diese Kenntnis ist wichtig, um die Titrationskurve richtig ablesen zu können.

Bei der Titration einer starken Säure mit einer starken Base kommt es zuerst nur zu einem minimalen Anstieg der Titrationskurve, der sich bis zum Äquivalenzpunkt zieht. Erst dort steigt die Kurve schlagartig an und verläuft im Wendepunkt fast senkrecht. Kurz nach dem Neutralpunkt flacht sie wieder fast komplett ab.

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Wie berechnet man eine Konzentration eine Lösung?

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Berechnen Sie die Konzentration der Lösung

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Stoffmenge, Molare Masse, Konzentration – Online-Kurse

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Gehaltsangabe – Chemie.de

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  • Zusammenfassung: Diese Gehaltsangaben / Gehaltsgrößen werden für eine Lösung (Lsg) vom Stoff (i … Hier hat man die Stoffmengenkonzentration c = n/V (Molarität) mit der …

Stoffmengenkonzentration – Chemie-Schule

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  • Zusammenfassung: Die Stoffmengenkonzentration (Formelzeichen: c) oder Molarität (veraltete … der Stoffmenge (n) eines gelösten Stoffes X und dem Volumen (V) der Lösung.