Wir hoffen Euch mit diesem umfassenden Artikel einen guten Einblick in wie fallen puma fußballschuhe aus beantworten wir im heutigen Beitrag. Wenn Ihr noch mehr Anregungen oder Bemerkungen habt, hinterlasst uns bitte einen Kommentar.

Video wie fallen puma fußballschuhe aus

Deutsche Fußballer haben eine besondere Affinität zum Fußballschuh: Schließlich waren die Schuhe mit auswechselbaren Stollen der deutschen Nationalspieler bei der WM 1954 in der Schweiz mit ein Grund dafür, dass die Elf von Bundestrainer Sepp Herberger im Finale auf regennassem Rasen gegen den haushohen Favoriten aus Ungarn gewann. Die Schraubstollen waren eine Erfindung des Adidas-Gründers Adolf Dassler und bescherten den deutschen Kickern einen erheblichen Vorteil gegenüber der Mannschaft von Gusztáv Sebes, die, wie fast alle Teams zur damaligen Zeit, mit klassischen Leistenschuhen antrat.

Schraubstollen spielen heute bei Fußballschuhen eine nicht mehr so bedeutende Rolle, sie bergen eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr. Stattdessen sind die meisten Fußballtreter mit festen Nocken oder Noppen ausgestattet.

Wir haben 21 Modelle unter die Lupe genommen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der knallgelbe Puma One 20.1 FG/AG setzt sich optisch selbstbewusst in Szene, überzeugt aber auch durch hervorragende Leistungen auf dem Spielfeld. Er ist leicht, besteht aus hochwertigen Materialien, beißt sich im Boden fest und vermittelt ein tolles Spielgefühl. Trotz seiner engen Passform ist das Anziehen kein Problem, weil der Puma an der Ferse eine Anziehhilfe integriert hat.

Pudelwohl fühlt sich der Puma auf Natur- und Kunstrasen, egal, ob man trainiert oder ein Meisterschaftsspiel bestreitet. Das weiche und flexible Kunststoffgewebe, der nahtlos gestrickte und im Schuh integrierte Socken sowie die Einlegesohle mit ordentlichem Fußbett und guter Dämpfung sorgen dafür, dass man den One 20.1 FG/AG am Fuß kaum spürt.

Der Mittelfußbereich ist sehr gut stabilisiert, Sprints, Zweikämpfe sowie Tempo- und Richtungswechsel sind für den Schuh kein Problem.

Als traditioneller Fußballschuh paart der Adidas Kaiser 5 hohen Tragekomfort dank weichem Rindsleder, guten Grip und eine ausgezeichnete Verarbeitung mit geklebter und genieteter Sohle. Das Anziehen ist kinderleicht, das Ballgefühl exzellent und das Preis-Leistungs-Verhältnis fair. Speziell etwas breitere Füße fühlen sich in dem Schuh pudelwohl.

Wenn es weiches Leder sein soll, ist der Mizuno Morelia Neo III Pro FG ein wunderbarer Fußballschuh: Die Außenhaut aus Känguruleder ist butterweich, die Nähte sind doppelt für lange Haltbarkeit, 13 Stollen ermöglichen optimalen Grip und die strukturierte Einlegesohle bietet Halt und fühlt sich gut an. Im Vergleich zum Kaiser 5 ist der Mizuno etwas schmaler geschnitten.

Einer für viele Beläge mit hohem Tragekomfort und exzellenter Verarbeitung: Der Adidas Kaiser Team 5 mit Multinocken-Sohle kann sowohl auf Kunst- und Naturrasen als auch auf Asche oder Asphalt getragen werden. Das weiche Leder schmiegt sich angenehm an den Fuß und ermöglicht tolle Ballkontrolle. Die Sohle ist geklebt und genäht. Weitere positive Merkmale sind die lange Schlaufe, die weiche Ferse und die gute Traktion – und das alles zum fairen Preis!

Beim Puma Future Z 3.1 Fg/Ag stimmen Optik, Tragekomfort, Spieleigenschaften und Preis. Der leichte Fußballschuh trägt sich fast so angenehm wie ein Strumpf und verleiht auf Natur- und Kunstrasenplätzen einen sicheren Stand. Der Mittelfußbereich ist angenehm verstärkt, die Ferse ist schön gepolstert und das Obermaterial des Schuhs ist weich und flexibel.

Vergleichstabelle

Fußballschuhe im Test: Stollen, Nocke oder Multinocke?

Neben Hallen-Fußballschuhen unterscheidet man mittlerweile zwischen Stollen-, Nocken- und Multinockenschuhen. Schraubstollen können mit einem Schlüssel gewechselt werden, um die Stollenlänge optimal auf den Zustand des Platzes anzupassen. Ein vom Regen durchtränktes Spielfeld erfordert längere Stollen als ein knochentrockenes Geläuf.

Stollenschuhe sind auf Kunstrasen verboten

Stollenschuhe haben in der Regel sechs Eisenstollen und zusätzliche Presszapfen an der Sohle, damit sich das Gewicht des Spielers gleichmäßiger verteilt. Auf Kunstrasenplätzen sind diese verboten, auf hartem Terrain läuft es sich in Stollenschuhen nicht ganz so komfortabel wie in Nockenschuhen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Adidas Kaiser5 Stollen
Schraubstollen sind ideal für nassen Rasen, hier bieten sie optimale Haftung.

Deutlich beliebter und vielseitiger sind Fußballschuhe mit Nocken aus Kunststoff. Diese sind fest montiert und nicht austauschbar, 10 bis 14 Nocken befinden sich an einer solchen Sohle. Nockenschuhe sind die absoluten Allrounder und eignen sich für nassen und trockenen Naturrasen, Kunstrasen und bedingt auch für Ascheplätze. Sind die Nocken abgenutzt, muss man den kompletten Schuh ersetzen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Puma Nocke
Nocken eignen sich sowohl für Natur- als auch für Kunstrasen.

Speziell für Kunstrasen sind Multinockenschuhe konzipiert. Bei diesem Modell ist die Sohle mit vielen kleinen Gummizapfen überzogen. Der Druck wird auf eine breite Fläche verteilt, was die Standfestigkeit und die Stabilität des Spielers erhöht. Während trockene Rasenplätze noch mit der Multinocke bespielt werden können, ist nasses Gras zu rutschig.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Adidas Multinocke
Multinockenschuhe werden ob ihrer Sohle auch als »Tausendfüßler« bezeichnet.

Diese Abkürzungen sollten Sie kennen

Viele Sportartikelhersteller spendieren ihren Fußballschuhen Kürzel, die darüber Aufschluss geben, für welches Terrain bzw. welchen Untergrund diese geeignet sind.

»SG« steht für »Soft Ground« und bedeutet Naturrasen. »AG« wiederum bedeutet »Artificial Ground«, also Kunstrasen. Schuhe, die den Zusatz »TF« (»Turf«) tragen, sind für Asche, kurzen Kunstrasen und generell harte Böden konzipiert.

»FG« (»Firm Ground«) und »HG« (»Hard Ground«) wiederum stehen für Natur- und Kunstrasen sowie Asche. Sollten Sie einen Fußballschuh für Hallenböden suchen, so achten Sie auf das Kürzel »IN« für »Indoor«. Dieses Schema dient zur ersten Orientierung und hilft Ihnen dabei, sich bei der Vielzahl unterschiedlicher Modelle schneller zu orientieren.

Darauf müssen Sie beim Kauf eines Fußballschuhs achten

Je nachdem, ob Sie auf Natur-, Kunstrasen oder Ascheplatz spielen, müssen Sie vor dem Kauf den optimalen Sohlentyp festlegen und sich für Schraubstollen, Nocken oder Multinocken entscheiden. Neben klassischen Fußballschuhen, in die Sie ganz normal hineinschlüpfen, bieten immer mehr Hersteller spezielle, extrem eng geschnittene Schuhe an, die wie eine Socke am Fuß anliegen und sich im Idealfall wie eine zweite Haut anfühlen. Diese Fußballschuhe haben oben ein flexibles Gummibündchen und sind häufig etwas höher für mehr Stabilität.

Eng anliegend wie eine zweite Haut

Ob Ihnen ein solcher Schuh gefällt, müssen Sie einfach ausprobieren. Das An- und Ausziehen gestaltet sich in der Regel schwierig, da diese Fußballschuhe den Fuß direkt umschließen und die Einstiegsöffnung sehr klein ausfällt. Vorteilhaft ist es, wenn an der Ferse eine kleine Schlaufe angenäht ist. So können Sie den Schuh etwas weiten und ihn gleichzeitig festhalten, wenn Sie sich den Schuh über den Fuß ziehen. Wir haben in unserem Test festgestellt: Diese Art von Fußballschuh muss ganz exakt passen, sonst bereitet sie keine Freude. Breitere Füße haben kaum Bewegungsspielraum. Mit Ausnahme eines Modells von Puma haben uns alle anderen Fußballtreter, in die man so schwer hineinkommt, nicht richtig gepasst. Bei Online-Bestellungen ist es auf jeden Fall sicherer, zu klassisch geschnittenen Schuhen wie dem Adidas Kaiser 5 oder dem Asics DS Light 2 zu greifen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Adidas Hauteng
Bei Fußballschuhen wie diesem Adidas-Modell ist es in Mode gekommen, dass diese am Fuß so eng anliegen wie ein Strumpf. Das erschwert mitunter das Hineinschlüpfen.

Entscheidend ist, dass ein Fußballschuh optimal passt. Der Fuß darf nicht hin- und herrutschen, etwas Platz nach vorne ist aber sinnvoll, damit die Zehe beim Schießen oder beim abrupten Abstoppen nicht an die Schuhspitze stößt. Je enger wiederum ein Schuh am Fuß anliegt, desto besser ist das Ballgefühl.

Zum Anprobieren sollte man die Art von Socken tragen, die man auch beim Training oder im Spiel anhat. Im Laufe des Tages schwellen Füße immer ein bisschen an, im Sommer noch stärker. Deshalb ist es ratsam, Fußballschuhe erst nachmittags oder am frühen Abend zu kaufen. Ansonsten kann man vorher auch ein Stücken laufen, um die Füße auf Betriebstemperatur zu bringen. Während eines Spiels oder Trainings nehmen Füße ebenfalls etwas an Volumen zu, das sollten Sie bei der Schuhauswahl bedenken.

Falls Sie eine spezielle Einlegesohle tragen, achten Sie darauf, dass sich die Innensohle im Fußballschuh problemlos herausnehmen lässt. Testen Sie den Schuh mit Ihrer Einlegesohle. Wenn er irgendwo drückt, die Zehen gequetscht werden oder Sie sich eingeengt fühlen, ist es das falsche Schuhwerk.

Leder weitet sich noch etwas aus

Fußballschuhe aus Leder weiten sich mit der Zeit noch etwas. Das kann für Menschen mit eher breiteren Füßen von Vorteil sein. Synthetikmaterialien halten ihre Form hingegen weitgehend bei. Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf die Verarbeitung des Schuhs. Passen die Nähte, ist die Sohle sauber verklebt oder gar verschweißt bzw. vernietet, macht das Schnürsystem einen stabilen Eindruck? Ziehen Sie ruhig mal kräftig an den Schnürsenkeln: Wenn hier schon die Ösen nachgeben oder Sie sich Sorgen um das Material machen müssen, lassen Sie lieber die Finger vom Schuh.

Ein Aspekt ist außerdem noch die Oberflächenstruktur des Schuhs. Einige Schuhe – häufig preiswerte Modelle aus Kunststoff – sind sehr glatt. Bessere Modelle hingegen sind strukturiert oder mit kleinen Naben überzogen. So können Sie dem Ball möglicherweise mehr Effet geben, wenn Sie ihn mit dem Innen- oder Außenrist spielen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Puma One 20.1 Fgag

Unser Favorit: Puma One 20.1 FG/AG

Leuchtend gelb oder schwarz, leicht, bequem zu tragen und super agil – viele Merkmale kennzeichnen den Puma One 20.1 FG/AG, der für uns der beste Fußballschuh ist.

Der Puma-Schuh verbindet das beste aus mehreren Welten – sowohl bei der Materialauswahl, hier setzt er auf einen cleveren Mix – als auch beim Schnitt und beim Spielgefühl. Zwar ist der Kicker-Schuh mit Schlupfkonzept entworfen, das An- und Ausziehen gelingt jedoch deutlich besser als bei vielen anderen Schuhen dieser Art. Die Sohle ist top, und auf dem Platz vermittelt der Puma ein rundherum gutes Gefühl.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Puma One 20.1 Fgag Hinten
Perfekt verarbeitet: Die beiden Schlaufen als Anziehhilfen gehen in die schwarze Fersenkappe über.

Material und Verarbeitung

Beim Obermaterial kommen beim One 20.1 FG/AG so genanntes K-Leder und die Sprintweb-Technologie zum Einsatz, eine hochwertige Synthetikmischung. Das Leder ist super weich und erstreckt sich vom oberen Fuß hin zum Innenrist – das ist der Bereich, der beim Kicken am intensivsten genutzt wird. Das Leder ist nicht glatt, sondern weist eine dezente 3D-Struktur auf.

Hohe Verarbeitungs­qualität mit sauberen Nähten

Die Außenseite des Schuhs, auf der sich das Puma-Logo erstreckt, erinnert an ein Kunststoffgewebe. Es ist minimal fester als das Leder, aber trotzdem weich und flexibel. Oben herum zieht sich ein Lederstreifen. Die Übergänge sind perfekt gelungen und spiegeln die hohe Verarbeitungsqualität des Puma wider. Die Nähte sind sauber, die Sohle erscheint wie aus einem Guss.

In die genannten Materialien hat der Schuh eine Art nahtlosen gestrickten Socken integriert. Dieser ist flexibel und lässt sich gut dehnen. An die Ferse ist eine Schlaufe genäht und verklebt, diese verschwindet unter der externen schwarzen Fersenkappe aus Kunststoff. Die Einlegesohle mit ordentlichem Fußbett und guter Dämpfung lässt sich herausnehmen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Puma One 20.1 Fgag Sohle
Griffig wie die Pfote eines Puma: Die Sohle des One 20.1 FG/AG fühlt sich auf Kunst- und Naturrasen pudelwohl.

Tragekomfort

Der One 20.1 FG/AG ist höher als viele klassische Fußballschuhe, aber etwas niedriger als die meisten modernen Schlupf-Modelle konzipiert. Seine Einstiegsöffnung fällt schön groß aus. Die rückseitige Schlaufe leistet zudem als Anziehhilfe tolle Dienste. So klappt das Anziehen ohne größere Schwierigkeiten.

Der ideale Kompromiss aus Luftigkeit und strammer Passform

Rundherum sitzt der Schuh sehr bequem. Dem weichen Material, mit dem der Innenschuh ausgekleidet ist, sei Dank. Puma gelingt der ideale Kompromiss aus Luftigkeit und strammer Passform. Der Schuh liegt eng an, trotzdem kann man Fuß und Zehen noch bewegen. Obwohl der One 20.1 vorne zusammenläuft, finden hier breitere Füße ohne spürbare Einschränkungen Platz.

Die Schnürung unterstützt den perfekten Tragekomfort: Wer will, kann den Fuß vom Schuh fest umschließen lassen, ohne dass der Schnürsenkel drückt.

Spieleigenschaften

Ausgelegt ist der Puma für Natur- und Kunstrasen. Der Halt auf dem grünen Geläuf ist optimal. Dafür sorgen runde Kunststoffstollen und längliche Nocken, die sich in den Boden krallen. Der Mittelfußbereich ist sehr gut stabilisiert, in der Sohle wird dieser Bereich durch zwei Kunststoffschienen überbrückt.

Der One 20.1 FG/AG hinterlässt beim Spielen und Trainieren einen sehr agilen und spritzigen Eindruck. Mit ihm freut man sich auf Sprints, Zweikämpfe und schnelle Antritte. Tempo- und Richtungswechsel meistert der Schuh ebenso wie abrupte Drehbewegungen auf den Zehenspitzen. Auch im Knöchelbereich fühlt man sich anständig geschützt.

Hohe Präzision dank perfektem Gefühl

Das weiche Leder des Außenschuhs ist Garant dafür, dass Fuß und Ball zu einer Einheit verschmelzen. So genießt man ausgezeichnete Ballkontrolle, kann die Kugel sicher annehmen und weiterleiten. Bei Schüssen bekommt man viel Druck auf den Ball, die hohe Präzision ergibt sich aus dem perfekten Gefühl. Gegen Nässe ist der Puma immun.

Mit dem Puma One 20.1 FG/AG erhält man einen beeindruckenden Fußballschuh mit stylischer Optik, toller Verarbeitung, hervorragenden Spieleigenschaften und hochwertigen Materialien.

Puma One 20.1 FG/AG im Testspiegel

Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Ökotest hat noch gar keine Fußballschuhe getestet, der letzte Test der Stiftung Warentest stammt aus dem Jahr 2004 und ist veraltet. Sollten neue Testberichte erscheinen, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Mit dem Adidas Kaiser 5 und dem Mizuno Morelia Neo III Pro FG haben wir zwei ganz klassische Fußballschuhe als Alternativen. Beide sind aus Leder, lassen sich extrem unkompliziert anziehen und gefallen uns durch ihren hohen Tragekomfort. Als perfekter Allrounder für verschiedene Untergründe ist der Adidas Kaiser 5 Team ideal.

Bequemer Klassiker: Adidas Kaiser 5

Beim Adidas Kaiser 5 ist es eine Mischung aus Rendezvous und Déjà-vu: Man kennt den Schuh gefühlt sei Jahrzehnten, trifft ihn aber jetzt möglicherweise nach langer Zeit zum ersten Mal wieder. Der Kaiser 5 – er wird auch unter der Bezeichnung Copa Mundial vertrieben – ist ein legendärer Klassiker aus dem Adidas-Sortiment, in dessen Look in den 70er Jahren schon Fußballgrößen wie Franz Beckenbauer und Co. aufliefen.

Der Kaiser 5 ist ein Fußballschuh, wie man ihn von früher kennt, ohne modischen Schnickschnack. Das merkt man direkt beim Anziehen. Im Gegensatz zu vielen hautengen Tretern schlüpft man hier ohne jeglichen Kraftaufwand rein, die innen gepolsterte Lasche ist riesengroß und lässt sich weit nach vorne ziehen, sodass sich ein wunderbarer Einstieg ergibt.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Adias Kaiser5 Groß
Ein Fußballschuh für Nostalgiker: Im Look des Kaiser 5 kickten schon zahlreiche Fußballgenerationen von Bundes- bis Kreisliga.

Erhältlich ist der Kaiser 5 mit Nocken, Stollen und Multinocken, wir hatten ihn mit Nocken im Test. Das Obermaterial besteht aus so genanntem Full-Grain-Leder. Das ist angenehm weich, schmiegt sich schön an den Fuß an, ist aber gleichzeitig sehr robust und dicker als viele moderne Synthetikmaterialien. Konkret bedeutet dies: Auch wenn man den Ball mal nicht so sauber trifft oder bei einem Pressschlag getroffen wird, gibt der Schuh nicht jede Krafteinwirkung ungefiltert an den Fuß weiter.

Robust und angenehm weich

Das Leder ist sehr strapazierfähig, um Rasenflecken und eine schnelle Abnutzung muss man sich hier keine Sorgen machen. Viele Nähte sind doppelt genäht. Ein besonderes Qualitätsmerkmal: Die Sohle ist vorne geklebt und genietet – die dürfte sich also kaum vom Schuh lösen.

Fußballschuh Test: Fussballschuh Adias Kaiser5 Sohle
Die eingespritzte Laufsohle mit zwölf Nocken eignet sich für festen und natürlichen Boden.

Die insgesamt zwölf Nocken sind etwas größer als bei vielen Mitbewerbern. Am besten läuft man damit auf natürlichem Rasen. Für seinen Tragekomfort erhält der Kaiser 5 die Bestnote. Das Leder ist super weich, hier drückt und reibt nichts. Auch im Innenbereich kommt viel weiches Leder zum Einsatz, die Ferse schmiegt sich angenehm an den Fuß. Wer etwas breitere Füße hat, wird den Adidas-Treter schätzen. Zehen und Fuß haben ausreichend Platz, trotzdem sitzt der Kaiser schön stramm.

Die Einlegesohle ist konturiert und stark. Sie ist punktuell verklebt, lässt sich aber durch kräftiges Ziehen blitzschnell entfernen. Adidas verwendet bei diesem Schuh keine hauchdünnen Schnürsenkel, wie sie bei vielen teuren Topmodellen mittlerweile eingefädelt sind. Der breite Schnürsenkel lässt sich gut binden und perfekt dosieren – so kann man leicht beeinflussen, ob der Schuh knalleng oder lieber etwas lockerer getragen werden soll.

Optimaler Stand auf trockenem und nassem Rasen

Sowohl auf trockenem als auch auf nassem Rasen bieten die Nocken optimalen Stand. Die Passform ist so gut, dass man den Kaiser 5 gar nicht bemerkt. Er vermittelt ein sehr gutes Ballgefühl – beim Schießen, Dribbeln, Passen und bei der Ballannahme. Im Knöchelbereich muss man mit etwas weniger Halt leben als mit hochgezogenen Schuhen.

Der Adidas Kaiser 5 aus weichem Rindsleber hat ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und ist ein hervorragender Schuh für Fußball-Traditionalisten. Er verzichtet auf eine schillernde Farbgebung und moderne Hightech-Materialien, begeistert durch den extrem bequemen Einstieg und ist gerade deshalb so gut, weil er gar nicht auffällt.

Weiche Leder-Alternative: Mizuno Morelia Neo III Pro FG

Als klassischer Fußballschuh ohne viel optischen Schnickschnack ist auch der Mizuno Morelia Neo III Pro FG konzipiert. Wer einen eher schmalen Schuh mit hohem Tragekomfort für viel Ballgefühl sucht, ist mit dem Mizuno aus weichem Leder auf der sicheren Seite.

Der weiße Treter des japanischen Sportartikelherstellers ist als Stollenschuh für Rasenplätze konzipiert. Die Außenhaut besteht aus Känguruleder – das ist super weich, gibt nach und verleiht beim Spielen ein exzellentes Gefühl.

Gefertigt ist der Schuh fast durchgehend mit einer dünnen Doppelnaht. Das Ergebnis ist exzellent, die Verarbeitung ist klasse. Im vorderen Bereich kommen abgesteppte Zonen zum Einsatz, die erkennen lassen, dass man sein Geld hier in Qualität investiert. Die Sohle ist vorne doppelt und hinten einfach genietet.

Fußballschuh Test: Fussballschuhe September2022 Morelia Neo Iii Pro 1
Der Mizuno Morelia Neo III Pro FG hüllt die Füße in weiches Känguruleder.

13 gegossene Polyurethan-Stollen charakterisieren die Sohle. Diese gibt auch auf nassem Rasen sehr gute Stabilität und freut sich auf schnelle Richtungswechsel. Abrupte Antritte sind ebenfalls kein Problem. Auch auf trockenem Untergrund läuft sich der Mizuno angenehm.

Strukturierte Innensohle für tollen Halt

Wer Schuhe mag, darf sich beim Blick in den Morelia Neo III Pro freuen. Die herausnehmbare Sohle ist angenehm weich und strukturiert. Der Fuß hat hier guten Halt. Dafür sorgt auch das Fußbett. Der Fuß wird schön stabilisiert – während man in billigen Tretern schon mal hin- und herrutscht, fühlt sich der Mizuno wie maßgeschneidert an.

Der Fersenbereich und die Innenseite des Schuhs sind ebenfalls mit weichem Leder dick gepolstert. Auch die restlichen Textilbereiche meinen es gut mit dem Fuß und scheuern oder reiben nicht. Eine Anziehhilfe oben an der Ferse erleichtert das Hereinschlüpfen in den Morelia Neo.

Fußballschuh Test: Fussballschuhe September2022 Morelia Neo Iii Pro 2
13 gegossene Kunststoffstollen bieten auch auf nassem Rasen perfekten Grip.

Beim Schießen, Sprinten und Passen merkt man gar nicht, dass man Schuhe trägt. Die leichten Morelia Neo III Pro FG sitzen perfekt wie eine zweite Haut, wodurch man einen sehr direkten Kontakt zum Ball hat und von maximalem Ballgefühl profitiert. Feuchtigkeit ist für den Mizuno kein Problem. Klar, durch den Schnitt ist der seitliche Halt nicht so gut wie bei höhergezogenen Fußballschuhen.

Der Mizuno Morelia Neo III Pro FG ist für uns eine uneingeschränkte Empfehlung: Tragekomfort, Verarbeitung und Ballgefühl sind exzellent.

Der beste Allrounder: Adidas Kaiser 5 Team

Und noch ein Kaiser 5 von Adidas! Diesmal ist es der Kaiser 5 Team mit Multinocken-Sohle. Für uns ein exzellenter Schuh für Freizeit- und professionelle Kicker, die auf Kunstrasen, Hart- und Ascheplätzen spielen wollen. Zum Preis von etwas mehr als 60 Euro erwirbt man mit diesem Treter feinen Trage- und Spielkomfort sowie eine tolle Verarbeitung zum fairen Preis.

Wie hochwertig der Kaiser 5 Team verarbeitet ist, zeigt ein Blick an die Vorderseite des Schuhs. Wo bei günstigen Modellen die Sohle nur geklebt ist, kommt beim Adidas zusätzlich eine stabile Naht zum Einsatz, die ein Ablösen der Sohle verhindern soll. Ansonsten sind alle wichtigen Nähte doppelt vorhanden. Wir haben bei unseren Modellen keine einzige Stelle gefunden, an denen sich in nächster Zeit etwas lösen könnte.

Fußballschuh Test: Fussballschuhe September2022 Adidas Kaiser5 Team1
Weiches Leder und stabile Nähte – der Adidas Kaiser 5 Team ist am Fuß ein Volltreffer.

Das Obermaterial besteht aus Vollleder. Dieses ist super weich, aber trotzdem stabil, und passt sich schön an den Fuß an. Insgesamt ist der Schuh elastisch, aber trotzdem robust. Der Fersenbereich ist ebenfalls angenehm flexibel sowie wunderbar gepolstert und verstärkt, hier reibt und drückt nichts.

Wir lieben die lange Lasche, die auch das Anziehen des Schuhs erleichtert und verhindert, dass die Schleife verrutscht. Im Inneren hat der Herzogenauracher Konzern weiches Synthetikfutter verarbeitet. Auch dies kommt dem hohen Tragekomfort zugute.

Ideal für Kunstrasen und Asche

Im Schuh findet man eine Einlege- und eine Zwischensohle. Klasse: Der Kaiser 5 Team ist innen nicht plan, sondern passt sich an die natürliche Form des Fußes an. Der Mittelfußbereich ist konturiert. Dadurch ist entspanntes Laufen möglich, außerdem bietet der Schuh einen ordentlichen Seitenhalt, die Ferse ist erhöht.

Der Tausendfüßler ist auf der Sohle mit vielen kleinen Nocken übersäht, welche zum Teil durch Stege miteinander verbunden sind, wodurch die Traktion verbessert wird. Auf trockenem Rasen hat man mit dem Kaiser 5 noch guten Halt, regnen sollte es allerdings nicht. Zu Hause fühlt sich dieser Schuh speziell auf Kunstrasen, auf Asche und Hartplätzen.

In ihm läuft es sich angenehmer und natürlicher als in einem richtigen Stollenschuh. Sprints und schnelle Richtungswechsel sind kein Problem, auch Schiedsrichter sind mit diesem Schuh gerne mal unterwegs.

Fußballschuh Test: Fussballschuhe September2022 Adidas Kaiser5 Team2
Viele kleine Nocken eignen sich für das Spiel auf trockenem Rasen, auf Asche, Kunstrasen und Hartplatz.

Der Kaiser 5 Team ist eher schmal geschnitten. Wer besonders breite Füße hat, sollte unbedingt testen, ob er sich mit diesem Treter wohl fühlt. Ballgefühl, Passgenauigkeit und Absorptionseigenschaften sind klasse.

Als Allrounder für unterschiedliche Einsatzszenarien sowie als Trainings- und Wettkampfschuh hat uns der Adidas Kaiser 5 Team überzeugt. Ein Fußballschuh ohne Schwächen!

Super Tragekomfort: Puma Future Z 3.1 Fg/Ag

Der Puma Future Z 3.1 Fg/Ag ist eine preiswerte Alternative zu unserem Testsieger Puma One 20.1 FG/AG. Wir sind überrascht, dass der Puma schon für weniger als 70 Euro zu haben ist, Qualität, Verarbeitung und Tragekomfort hätten einen höheren Preis erwarten lassen.

Neben dem von uns getesteten weißen Modell ist der Future Z 3.1 Fg/Ag auch in Gelb und Schwarz erhältlich. Konzipiert ist der Schuh für festen Boden und Kunstrasen. Was uns gut gefällt: Er ist etwas höher gezogen als die meisten anderen Modelle und bietet deshalb ein wenig mehr Stabilität im Knöchelbereich.

Fußballschuh Test: Fußballschuhe Juli2021 Puma Future Z 3.1 Fgag
Extrem bequem und antrittsstark: der Puma Future Z 3.1 Fg/Ag.

Puma hat als Materialien Gummi und eine Synthetikmischung verwendet. Der Teil, in den man hineinschlüpft, ist oben mit einem flexiblen Kompressionsband versehen und erinnert im vorderen Bereich beinahe an einen Hausschuh, so weich und geschmeidig fühlt sich der Schuh an. Das Anziehen gelingt besser als erwartet, wobei sich die Fersen-Schlaufen als Anziehhilfen beim One 20.1 FG/AG als Vorteil erweisen.

Am Fuß spürt man den Schuh fast gar nicht. Er ist angenehm leicht und liegt eng an wie eine zweite Haut. Trotzdem drückt er nicht, weil das Material nachgibt und sich dehnt. Speziell im Fersenbereich ist der Puma super weich ausgepolstert.

Der Puma verschmilzt mit dem Fuß

Das Obermaterial verziert eine Prägung. Die macht sich beim Spielen positiv bemerkbar, vermittelt subjektiv empfunden ein tolles Ballgefühl. Überhaupt fühlt sich der Future Z 3.1 Fg/Ag nicht als Fremdkörper, sondern wie ein natürlicher Teil des Fußes an.

Im Mittelfußbereich ist die Sohle stabilisiert. Das sorgt beim Laufen und Sprinten sowie bei Richtungswechseln für ein sicheres Gefühl. Die elf Nocken verleihen auch auf nassem Rasen einen sicheren Stand. Obwohl der Schuh so leicht und das Obermaterial angenehm dünn ist, absorbiert er auftretende Energie beim Schießen effektiv – also keine Sorge, dass sich Freizeitkicker nach unpräzise getroffenen Bällen mit Schmerzen herumplagen müssen. Die Innensohle ist verklebt, lässt sich aber entfernen.

Fußballschuh Test: Fußballschuhe Juli2021 Puma Future Z 3.1 Fgag Sohle
Mit den elf Nocken ist man auf Natur- und Kunstrasen sicher unterwegs.

Für uns ist der Puma Future Z 3.1 Fg/Ag auf jeden Fall eine Empfehlung und ein toller Preis-Leistungs-Tipp. Dieser Fußballschuh ist exzellent verarbeitet, sitzt traumhaft am Fuß und verleiht ein ausgezeichnetes Spielgefühl.

Außerdem getestet

Asics DS Light 2

Auch der Asics DS Light 2 besteht wie der Adidas Kaiser 5 aus Leder und ist so konzipiert, wie man Fußballschuhe über viele Jahre kannte. Vom Prinzip her ähnelt er der Adidas-Legende, ist vorne aber etwas schmaler geschnitten und damit eine Option für Kicker, denen der Schuh mit den drei Streifen möglicherweise etwas zu breit ist.

Der Asics hat eine große Lasche, die man weit nach vorne ziehen kann. Dadurch schlüpft man in den Schuh fast so lässig rein wie in einen Badelatschen. Beim blauen und rosafarbenen Leder sind die meisten Nähe doppelt verarbeitet, der Vorderfußbereich ist leicht geriffelt. Der rosa Teil ist ganz dezent gelocht, was hübsch aussieht und die Oberfläche auflockert.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Das untermauert der Asics, wenn man einen Blick auf die Sohle wirft. Hier sitzen drei Nieten, die die Sohle und den oberen Schuh miteinander verbinden.

Im Schuhinneren ist der DS Light 2 mit grauem Leder gefüttert. Das ist weich, speziell im Fersenbereich liegt der Schuh sehr angenehm an, ohne zu drücken oder zu scheuern. Die Innensohle zum Herausnehmen gibt dem Fuß Halt. Während des Tragens besteht keine Gefahr, dass die Lasche verrutscht, da der Schnürsenkel durch sie hindurchgeführt wird.

Wie beim Adidas Kaiser 5 ist das Leder auch beim Asics sehr robust, die Füße fühlen sich beim Kicken gut geschützt an, falls der Gegenspieler mal am Ball vorbeisenst. Trotzdem hat man einen sehr direkten Kontakt zum Spielgerät und mit Außenrist, Innenrist oder Vollspann ein feines Gefühl. Das Schnürsystem lässt sich exakt dosieren. Im unteren Teil der Lasche sitzt blauer, netzartiger Stoff, der für eine vernünftige Belüftung sorgt.

Feuchtigkeit perlt an der Leder-Außenhaut zuverlässig ab. Die zwölf Nocken sind unten offen, hier sind kleine, Spike-artige Einsätze integriert, die möglicherweise die Griffigkeit erhöhen sollen, sich aber schnell mit Erde zusetzen. Die Traktion des Schuhs ist ausgezeichnet, durch die flache Konstruktion ist der Knöchelschutz logischerweise nicht so gut wie bei höheren Fußballstiefeln.

Insgesamt ist der Asics DS Light 2 ein guter Schuh mit toller Verarbeitung, hohem Tragekomfort und schönem Spielgefühl.

New Balance Tekela v2 Magique

Für Hobbykicker, die öfter mal auf unterschiedlichen Belägen spielen, ist der New Balance Tekela v2 Magique ein interessanter Fußballschuh. Als Multinocke eignet er sich gleichermaßen für Natur- und Kunstrasen als auch Asche, und auch einen Kick auf Asphalt nimmt einem die Sohle nicht übel. Bei Verarbeitung und Tragekomfort kann er jedoch nicht mit dem Adidas Kaiser 5 Team mithalten.

Der blaue Schuh wurde komplett aus einem synthetischen Material hergestellt. Das ist widerstandsfähig, aber nicht so weich und anschmiegsam wie Leder. Der Tragekomfort ist deshalb nicht vergleichbar mit teureren Schuhen aus Kalbsleder oder strickähnlichen Materialien. Punktuell drückt der Schuh minimal. Der Einstiegsbereich und die Lasche fühlen sich innen an wie Neopren, hier ist der Fuß gut aufgehoben.

Der New Balance ist eher schmal geschnitten, das Anziehen gelingt recht problemlos, weil die Ferse leicht hochgezogen ist und als Hilfe beim Reinschlüpfen fungiert. Die Verarbeitung des Tekela v2 Magique ist ordentlich, an der Qualität der Nähte gibt es nichts zu bemängeln. Die Einlegesohle ist verklebt, mit etwas Kraftaufwand lässt sich diese jedoch herausnehmen.

Als Tausendfüßler ist das Sohlenkonzept bereits definiert. Viele kleine Nocken überziehen die Unterseite. Konzeptionell fühlt man sich mit dieser Sohle auf Kunstrasen und auf Asche am besten aufgehoben, weil man einen guten Stand genießt.

Wenn man auf Naturrasen kickt, sollte dieser trocken und möglichst kurz sein. Dann ist die Traktion zwar deutlich schlechter als mit Stollen oder Nocken, aber besser als mit Turnschuhen. Die Multinocken graben sich nicht tief in den Rasen ein, was bei schnellen Tempo- und Richtungswechseln zu berücksichtigen ist.

Auf Beton läuft sich der New Balance fast wie ein Schuh mit glatter Sohle. Die vielen kleinen Nocken machen sich nur minimal bemerkbar. Wenn man also mal mit dem Nachwuchs vor der Garage kickt, spricht nichts dagegen, diesen Schuh zu tragen.

Die Oberseite ist relativ glatt. Das macht sich unter Umständen etwas bemerkbar, wenn man den Ball mit Effet spielen will. Die Passgenauigkeit ist gut, und die Außenhaut ist stark genug, um den schmerzhaften Aufprall eines Balls effektiv zu reduzieren.

Wer einen Fußballschuh für ein breites Einsatzspektrum sucht, findet im New Balance Tekela v2 Magique möglicherweise das richtige Modell.

Puma Ultra 1.2 Fg/Ag

Mit dem Ultra 1.2 Fg/Ag hat Puma einen zusätzlichen exzellenten Fußballschuh im Angebot, der dem Puma Future Z 3.1 Fg/Ag bezüglich Optik, Tragekomfort und Ballgefühl ähnelt. Sein höherer Preis ist dem noch geringeren Gewicht und dem speziellen Obermaterial geschuldet. Dieses besteht aus reaktiven Kohlenstoffgarnen und sogenannten Aramidfasern, die dafür sorgen, dass die Außenhaut des Schuhs weich, flexibel, aber trotzdem robust und stabil ausfällt.

Der Ultra 1.2 Fg/Ag fällt um den Knöchelbereich herum etwas flacher aus und ist ebenfalls für Natur- und Kunstrasen konzipiert. Er ist unglaublich leicht, lässt sich besser anziehen als befürchtet und schmiegt sich wunderbar ohne jeglichen Druck an den Fuß an. Die Innensohle ist nur eingelegt und kann herausgenommen werden, der Fersenbereich ist butterweich gepolstert.

Für perfekten Stand sorgen elf Nocken, auch beim Ultra 1.2 Fg/Ag wird der Mittelfußbereich effizient stabilisiert. Der Schuh ist speziell beschichtet und damit leicht angeraut – perfekt für eine effektive Ballkontrolle. Die Spieleigenschaften des Puma sind hervorragend, man hat beinahe das Gefühl, barfuß zu spielen.

Wem es wirklich auf jedes Gramm ankommt, der liegt mit dem Ultra 1.2 Fg/Ag genau richtig. Ansonsten genügt den meisten wahrscheinlich auch der preiswertere Puma Future Z 3.1 Fg/Ag.

Nike Tiempo Legend 8 Academy Mg

Den Nike Tiempo Legend 8 Academy Mg sollte man möglicherweise eine Nummer größer nehmen, der Schuh fällt recht klein aus, wie auch einige Amazon-Käufer anmerken. Das Obermaterial besteht aus weichem Kalbsleder, die Oberfläche ist strukturiert. Dadurch hat man insgesamt ein gutes Ballgefühl. Die Verarbeitung ist ordentlich, wobei die Klebenaht zwischen Sohle und Obermaterial nicht perfekt gelungen ist. Wie haltbar diese ist, kann nur ein Langzeittest feststellen.

Die 13 Nocken ermöglichen einen sicheren Stand und einen dynamischen Antritt. Auch der Tiempo Legend 8 Academy Mg gewährleistet uns zu wenig Seitenhalt im Knöchelbereich. Zudem macht sich die Einstiegskante bei seitlichen Bewegungen minimal bemerkbar, die drückt ganz leicht auf den Knöchel.

Die Lasche kann man weit nach oben ziehen, wodurch der Einstieg in den Nike-Schuh erleichtert wird. Dieser ist recht schmal geschnitten, mit breiten Füßen sollte man möglicherweise ein anderes Modell bevorzugen.

Adidas Copa 17.4 Fxg

Der Adidas Copa 17.4 Fxg gefällt uns optisch richtig gut. Der weiße Lederschuh mit hellen- und dunkelgrauen Zusatzelementen wirkt schick und elegant und ein wenig wie aus der guten alten Fußballzeit von früher. Für weniger als 50 Euro passt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Oberseite aus Leder macht einen hochwertigen Eindruck. Die Nähte sitzen sauber, die Sohle ist exakt verklebt. Die Lasche ist angenehm groß und lang, was das Anziehen erleichtert. Sie wird anschließend umgeklappt, darunter verschwindet die Schleife des Schnürsenkels. Das ist ebenfalls clever gelöst.

Die Gummisohle ist mit zwölf großen Nocken besetzt, die auch auf weichem und tiefem Geläuf guten Halt ermöglichen. Von der Länge her passt uns der Adidas-Treter perfekt, allerdings ist er recht schmal geschnitten. Das sollte man bedenken. Bei Amazon heißt es bezüglich der Passform: »Zu klein geschnitten. Bestellen Sie eine Nummer größer.«

Für unseren Geschmack bietet der Copa 17.4 Fxg zu wenig Seitenhalt. Bei seitlichen Bewegungen besteht die Gefahr, dass man umknickt. Insgesamt ist das Tragegefühl eher durchwachsen. Subjektiv glaubt man ständig, trotz fester Verschnürung aus dem Schuh herauszurutschen, weil dieser seitlich recht flach ausfällt. Deshalb ist es vor dem Kauf ratsam, den Adidas unbedingt mal probeweise anzuziehen, um sicherzugehen, dass einem der Schnitt des Schuhs gefällt.

Nike Superfly 7 Academy FG/MG

Der Nike Superfly 7 Academy eignet sich für Natur- und Kunstrasen. Er ist in Schwarz und Blau erhältlich und aus Synthetik hergestellt. Die strukturierte Oberseite erleichtert es, den Ball mit Effet zu spielen. Außerdem unterstützt sie eine enge Ballführung. Die Einlegesohle hat ein ordentliches Fußbett und kann herausgenommen werden.

Der Schuhkragen hat eine sehr enge Öffnung, das Anziehen ist damit deutlich umständlicher als bei einem klassischen Fußballschuh, eine Anziehhilfe in Form einer hinteren Lasche zum Festhalten des Treters fehlt. Von der Länge her passt uns der Superfly 7 Academy perfekt, die große Zehe hat noch etwas Luft nach vorne. Seitlich fühlt sich der Fuß jedoch stark eingeengt an. Der weiche Schuh soll zwar wie eine zweite Haut anliegen, doch etwas mehr Bewegungsspielraum wäre wünschenswert. So wirkt das doch etwas bedrückend. Das komplette Spiel über vergisst man nicht, dass man Fußballschuhe trägt.

Die Traktion ist dank elf schmaler Nocken vorzüglich, der Seitenhalt ebenfalls. Für schlanke Füße mag der Nike Superfly 7 Academy eine sehr gute Wahl sein. Bei breiteren Füßen glaubt man hingegen, in einem U-Boot gefangen zu sein.

Adidas Nemeziz 17.1 FG

Der Adidas Nemeziz 17.1 FG ist ähnlich konstruiert wie der Nike Superfly 7 Academy und fühlt sich auf Naturrasen am wohlsten, aber auch Abstecher auf Kunstrasen und Asche sind möglich. Seine Außenhaut besteht aus Synthetik, innen kommt Textil zum Einsatz. Wenn man den Schuh erst mal am Fuß hat sitzt er sehr stramm, das Anziehen ist jedoch ein kleiner Kampf, auch hier ist die Öffnung klein gehalten.

Der Adidas ist eher für schmale Füße gedacht. In der Länge gibt es keine Probleme, doch die Seiten drücken ein wenig – der Puma One 20.1 FG/AG ist diesbezüglich deutlich bequemer. Die Sohle mit gutem Fußbett lässt sich problemlos herausnehmen. An der Ferse ist der Nemeziz zwar weich gepolstert. Doch an unserem linken Fuß bereitete der Übergang von der Polsterung zum darüber abgesetzten Abschlussstreifen Probleme. Genau wie am linken Knöchel hat der Fußballschuh leicht gerieben.

Schnelle Tempowechsel und ein optimaler Stand sind mit dem Adidas-Treter dank seiner elf Nocken garantiert. Ballkontrolle und Ballgefühl sind top, durch die raue Oberfläche kann man die Flugbahn des Balls gezielt beeinflussen. Für schmale Füße ist der Nemeziz 17.1 FG ein toller Schuh, der beim Anziehen jedoch etwas nervig ist.

Bolog High Top Spikes Cleats Athletics

Wir sind nicht die einzigen, die den Bolog High Top Spikes Cleats Athletics auf den ersten Blick für einen Fußballschuh von Nike halten. Auch einigen Amazon-Käufern ging es so. Schuld daran ist das große Logo, das sich über den vorderen Bereich des Schuhs auf beide Seiten erstreckt. Die Ähnlichkeit zum Swoosh, wie das Nike-Firmenlogo offiziell heißt, kann kein Zufall sein. Hier hat der chinesische Hersteller Bolog bewusst abgekupfert, um so manchen Kunden in die Irre zu führen.

Der Preis ist natürlich rekordverdächtig. Es gibt hier für gerade mal 40 Euro einen Fußballschuh in vier unterschiedlichen Farbvarianten (Blau, Schwarz, Orange, Grün), der zum gelegentlichen Kicken durchaus geeignet ist. Im Gegensatz zu den Schuhen von Adidas und Nike kommt man in diesen ebenfalls sehr eng geschnittenen Schuh mit Gummibündchen deutlich besser rein, der eingenähte Socken gibt mehr nach, die Öffnung wird dadurch größer.

Die ebenfalls elf Nocken verleihen auf Natur- und Kunstrasen ein hohes Maß an Agilität, der Seitenhalt ist etwas geringer. Deutlich billiger fällt die Außenhaut aus Synthetikmaterial aus. Die Oberfläche ist glatt und ohne Struktur. Das wirkt sich weniger auf die Ballbehandlung aus, wer viel und gerne mit Innen- und Außenrist spielt, dürfte etwas griffigere Materialien jedoch bevorzugen. Der Schnürsenkel ist zudem direkt durch das sehr dehnbare Gewebe gezogen, hier fehlt eine Verstärkung. Man darf also gespannt sein, wie lange die Löcher überleben, ehe sie ausreißen.

Die herausnehmbare Sohle ist recht dünn und hat wenig Fußbett, die Innenpolsterung des Schuhs fällt dürftig aus. Der Schuh sitzt bei uns jedoch um einiges besser als der Adidas Nemeziz 17.1 FG und der Nike Superfly 7 Academy, da er breiter geschnitten ist. Stellt man sich auf die Zehen, so bemerkt man die fehlende Polsterung, der Fuß fühlt sich jetzt nicht mehr sonderlich wohl.

Insgesamt bietet der Bolog High Top Spikes Cleats Athletics das, was man zu diesem Preis erwarten darf, kleinere Schwächen sind da nachvollziehbar.

Under Armour Magnetico Control Pro

Der Under Armour Magnetico Control Pro ist mit Preisen jenseits der 200-Euro-Marke wohl eher kein Fußballschuh für Gelegenheits-Kicker. Der Nockenschuh für Natur- und Kunstrasen besteht aus 1,1 Millimeter dünnem Wallaroo-Material, das das Tragegefühl von Leder und die Strapazierfähigkeit von Synthetik bieten soll. Die Oberfläche hat eine 3D-Struktur, was sich positiv auf den Ballkontakt und das Spielgefühl auswirkt.

Der Einstieg in den Magnetico Control Pro ist extrem eng, der Fuß muss sich hier förmlich in eine Röhre zwängen. Eine Anziehhilfe in Form einer rückseitigen kleinen Schlaufe fehlt dem Under Armour leider – zum Spielen im heimischen Garten eignet sich der Schuh deshalb nicht, wenn der Nachwuchs alle paar Minuten mal einen kurzen Abstecher ins Wohnzimmer machen will. An- und Ausziehen sind einfach zu umständlich.

Vorne läuft der Treter recht schmal zusammen, auch seitlich ist er eher schmal geschnitten. Zu unserem Fuß war der Magnetico deshalb nicht richtig kompatibel. An der Ferse drückt und reibt der Schuh leicht – das ist natürlich keine generelle Schwäche, sondern der individuellen Bauform jedes einzelnen Fußes geschuldet. Die Polsterung ist nämlich zumindest im hinteren Bereich eigentlich gut gelungen. Vorne ist der Schuh hingegen sehr dünn. Wenn man sich auf die Zehenspitzen stellt, drückt der Schuh unterhalb des Schnürsystems.

Die Einlegesohle ist antimikrobiell und hat ein sehr gutes Fußbett. Schnelle Antritte und abruptes Abstoppen sind mit dem Under Armour Magnetico Control Pro ein Genuss, auch der Seitenhalt ist exzellent. Für den hohen Preis sollte man aber unbedingt intensiv testen, ob der Schuh perfekt passt.

Adidas X 19.3 FG

Auch beim Adidas X 19.3 FG ist das Anziehen deutlich komplizierter als bei unseren drei Empfehlungen. Der Schuh ist sehr eng geschnitten, breitere Füße haben hier keinen Bewegungsspielraum. Abgesehen davon ist der X 19.3 FG ein guter Schuh für Rasen und Kunstrasen. Die strukturierte Oberfläche ist robust und vermittelt ein angenehmes Ballgefühl mit hoher Präzision beim Schießen und Passen.

Der Synthetik-Innenteil ist weich, drückt nicht und bietet einen guten Tragekomfort. Auch der Fersenbereich ist dick gepolstert. Die Innensohle kann flott gegen eine eigene ausgetauscht werden.

Schnelle Antritte sind mit dem Adidas X 19.3 problemlos möglich, die elf Nocken erlauben einen sicheren Stand und machen auch schnelle Richtungswechsel mit. Lediglich um den Knöchel herum könnte der Halt etwas besser sein.

Puma Future 19.4 TT

Der Puma Future 19.4 TT ist als Multinocken-Schuh konzipiert – für uns ist er etwas zu viel Freizeit- und zu wenig Fußballschuh. Das liegt an den sehr dezenten Multinocken aus Gummi – auf trockenem Kunstrasen, Hart- oder Ascheplatz funktioniert die Sohle noch, auch auf hartem Rasengeläuf. Sobald es jedoch feucht wird, fehlt uns der Grip.

Erhältlich ist der Puma in drei Farben. Sein Obermaterial besteht aus weicher Synthetik, innen kommt Textil zum Einsatz. Das Anziehen ist nicht ganz einfach, weil die Öffnung des Schuhs klein ausfällt und man erst einen Gummizug weiten muss. Eine Anziehhilfe an der Ferse wäre wünschenswert. Hat man den Future 19.4 TT erst mal am Fuß, so liegt dieser eng an und trägt sich recht komfortabel.

Innen ist alles weich, aber nicht so gut gepolstert wie bei einem teureren Fußballschuh. Der Puma ist ein Treter für absolute Hobby- und Freizeitkicker, die auf unterschiedlichen Untergründen spielen und keinen teuren Schuh für den Wettkampf benötigen.

Die Außenseite ist wasserabweisend, das Ballgefühl ist ordentlich, an der Verarbeitung haben wir nichts zu meckern. Gerade im Herbst und Winter, wenn die Plätze mal feucht sind, gerät man mit der Traktion des Future 19.4 TT aber schnell an Grenzen. Dann sind die Nocken zu kurz. Auch wer einfach mal auf der regennassen Straße spielt, wird mit der Gummisohle nicht den besten Halt haben.

Für rund 20 Euro mehr gibt es schon den Adidas Kaiser 5 Team – ebenfalls einen Multinocken-Schuh, der noch mehr Trage- und Spielkomfort und vor allem einen deutlichen besseren Grip garantiert.

Nike Vapor 13 Academy FM/GM

Wer keine Lust auf einen hautengen Fußballschuh hat, findet im Nike Vapor 13 Academy FM/GM ein klassisches Modell mit großzügigem Einstieg. Der Nockenschuh sitzt insgesamt angenehm, ist aber vorne recht eng geschnitten. Auch hier ist der Adidas Kaiser 5 – zumindest für unseren Fuß – die bessere, weil bequemere Alternative.

Das Synthetikmaterial wirkt stabil und abriebfest. Hier kann man auch mal ordentlich grätschen und den Rasen beackern, ohne dass am Nike gleich dauerhafte Spuren zurückbleiben. Der Bereich im Mittelfuß ist verstärkt, das wirkt sich aber nicht negativ beim Laufen oder Sprinten aus. Die Nocken gewähren perfekten Stand, zudem vermittelt der Schuh ein tolles Ballgefühl und eine gute Schussgenauigkeit.

Für unseren Geschmack hätte die Lasche gerne etwas länger und breiter ausfallen dürfen. So muss man sie beim Anziehen erst zurechtzupfen, damit sie nicht verrutscht oder Wellen schlägt. Die Innensohle ist nur hereingelegt und glücklicherweise nicht verklebt. Höhere Modelle wie der Bolog oder der Under Armour haben im Knöchelbereich etwas mehr Stabilität.

Puma Future 5.1 Netfit FG/AG

Der Puma Future 5.1 Netfit FG/AG ist optisch ein sehr extravaganter Schuh, den es nicht nur im von uns getesteten Tiger-Look, sondern auch in Blau und Schwarz gibt. Preislich liegt man hier wieder oberhalb der 100-Euro-Marke. Dafür erhält man einen exzellent verarbeiteten Schuh, der ein wenig an unseren Testsieger Puma One 20.1 FG/AG erinnert.

Der Einstieg ist allerdings deutlich schwerer, denn leider hat Puma hier auf die Lasche an der Ferse verzichtet. Die schmale Öffnung lässt sich glücklicherweise recht weit dehnen. Das Obermaterial ist einteilig gestrickt und angenehm weich – der leichte Schuh sitzt dadurch sehr eng an der Haut, was sich positiv auf die Ballkontrolle auswirkt. Leder absorbiert auftreffende Energie jedoch etwas besser, sollte man diesbezüglich empfindlich sein.

Der Puma Future 5.1 Netfit FG/AG ist enger als der One 20.1 FG/AG und fühlt sich auch kleiner an, der Fuß hat hier spürbar weniger Bewegungsfreiheit. Die Schnürung ist durchgehend und presst die dünne Außenhaut bei Bedarf knalleng an den Fuß. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im Fersenbereich ist der Treter sehr gut gepolstert, in den anderen Bereichen fällt die Polsterung eher puristisch aus. Der Schuh ist trotzdem sehr weich, das Außenmaterial ist halt nur relativ dünn.

An der Sohle hat Puma längliche und konische Nocken – der Hersteller selbst spricht von Stollen – kombiniert. So krallt sich der Fußballschuh wie ein Tiger in den Rasen und macht jedes Manöver souverän mit. Die Ballkontrolle ist hervorragend. Puma Future 5.1 Netfit FG/AG und Puma One 20.1 FG/AG sind beide Qualitätsschuhe, unterscheiden sich aber ein wenig im Schnitt sowie bei der Schnürung und dadurch auch im Tragegefühl.

Dream Pairs Fußballschuhe

Die Dream Pairs Fußballschuhe sind sehr günstige Treter. Für gerade mal etwas mehr als 30 Euro darf man keine allzu hohen Ansprüche haben. Wer einen Fußballschuh zum gelegentlichen Kicken sucht, macht mit diesem Modell keinen großen Fehler. Beim Tragekomfort darf man dann jedoch keine perfekte Passform erwarten.

Erhältlich ist der Schuh in acht Farbkombinationen. Das Außenmaterial besteht aus widerstandsfähigem Polyurethan. Das gibt zwar nach, schmiegt sich aber nicht so elastisch und weich an den Fuß wie Leder oder eine hochwertige Synthetikmischung. An der Verarbeitung haben wir jedoch nichts zu bemängeln. Die Nähte sitzen exakt und verlaufen sauber, die Kunststoffsohle ist vorne doppelt und hinten einfach genietet. Zumindest unsere Trainingseinheit hat der Dream Pairs tadellos überstanden. Einige Amazon-Kunden berichten jedoch davon, dass die Schuhe nicht für ein langes Leben konzipiert sind. So sieht man beispielsweise auf Bildern sich lösende und gebrochene Sohlen sowie herausgerissene Ösen, durch die die Schnürsenkel geführt sind.

Elf Nocken sorgen auf Rasen für sicheren Stand. Hier gibt es keine Traktionsprobleme auch bei schnelleren Richtungswechseln. Die Einlegesohle lässt sich herausnehmen.

Mit der Passform des Schuhs sind wir nicht zufrieden. Dieser fällt sehr breit aus, im Bereich des Zehs drückt er jedoch ein wenig. Der Seitenhalt ist nicht optimal, das Ballgefühl ist bei einem teureren Markenschuh besser. Der Fersenbereich ist recht weich, die Lasche dürfte gerne einen Tick länger sein. Durch den breiten Schnitt gelingt das Anziehen problemlos. Die Polsterung im Schuh ist ordentlich, aber nicht überragend.

Für einen regelmäßigen Einsatz mit wöchentlichem Training und Wettkampfspielen ist der Dream Pairs Fußballschuh nicht das geeignete Modell, dann dürfte er schnell sein Lebensende erreichen. Zudem bevorzugen ambitionierte Spieler einen besseren Tragekomfort. Zum gelegentlichen Kicken auf dem Bolzplatz ist der Schuh jedoch eine günstige und bessere Alternative zum klassischen Turnschuh.

Gola Rey Vx AMA666

Der Gola Rey Vx AMA666 ist ein Fußballschuh für Kunstrasen-, Asche- und Hartplätze. Optisch erinnert der schwarze Schuh ein wenig an den Adidas Kaiser 5 Team, der für denselben Einsatzzweck konzipiert wurde. Deshalb können wir die beiden Treter gut miteinander vergleichen.

Während der Gola rund 40 Euro kostet, muss man für den Adidas-Schuh etwa 25 Euro mehr ausgeben. Den Aufpreis spürt man, nicht umsonst hat der Schuh mit den drei Streifen eine Empfehlung von uns erhalten. Wer nicht auf jeden Euro achten muss, sollte den Kaiser 5 Team deshalb dem Rey Vx AMA666 vorziehen. Wir sind uns sicher, dass die längere Lebensdauer des Fußballschuhs den Mehrpreis rechtfertigt und wieder amortisiert.

Das wichtigste Merkmal des Gola ist seine Tausendfüßler-Sohle. Damit eignet er sich für härtere und stumpfe Plätze. Rasenplätze sollten trocken sein, sonst ist der Grip nicht optimal. Die kleinen Nocken sind relativ kurz, der Kaiser 5 hat mehr Profil und ermöglicht einen etwas besseren Stand, auch deshalb, weil einige Mini-Nocken durch einen kleinen Steg miteinander verbunden sind.

Der schwarze Gola besteht außen aus einem Synthetikmaterial. Das ist nicht hart, im direkten Vergleich mit dem Adidas-Schuh merkt man jedoch, wie angenehm weich dessen Full-Grain-Leder ist. An der Verarbeitung des AMA666 haben wir im ersten Check nichts zu meckern. Die Nähte sind in Ordnung. Während die Sohle im besonders strapazierten vorderen Bereich nur geklebt ist, setzt Adidas zusätzlich auf eine verstärkte Naht.

So berichten einige Amazon-Käufer, dass sich die Sohle nach kurzer Zeit vom Gola gelöst hat. Die Kommentare reichen von »Miese Qualität« über »Broken« bis hin zu »If you are playing competitive football – avoid«. Letztgenannter Kommentar ist auch unser Fazit für diesen Schuh: Wer ambitioniert kickt und häufig auf dem Platz steht, sollte lieber nicht zum Gola greifen.

Natürlich gibt es auch lobende Kommentare, und insgesamt erledigt der Rey Vx für nur rund 40 Euro seine Aufgabe ordentlich. Das Innenmaterial ist recht weich, das Ballgefühl solide, im Vergleich zum Kaiser 5 Team fällt er deutlich breiter aus. Gerade auf harten Fußballplätzen sind Dämpfung und Seitenhalt wichtig. In beiden Aspekten ist der Adidas-Schuh deutlich überlegen. Der Gola läuft sich recht hart, und während die Sohle des Kaiser 5 angenehm profiliert ist und den Mittelfußbereich stützt, fällt diese im günstigeren Schuh eher plan aus. Die Einlegesohle ist verklebt, lässt sich aber mühelos herauslösen.

Wie schon beim Dream Pairs Fußballschuh gilt auch für den Gola Rey Vx AMA666: Wer nur ab und zu mal hobbymäßig mit seinen Kumpels gegen den Ball tritt, kann diesen Schuh durchaus tragen. Die Lebensdauer dürfte überschaubar sein. Wer auf bessere Dämpfung, mehr Profil und höherwertige Verarbeitung setzt, sollte jedoch zum teureren Adidas Kaiser 5 Team greifen.

So haben wir getestet

Wir haben unsere Fußballschuhe im Trainingsbetrieb auf Naturrasen getestet. Zunächst mussten die Schuhe einen Außen-Check über sich ergehen lassen: Wie sind sie verarbeitet, welche Materialien kommen zum Einsatz, wie gefallen sie optisch? Danach war es wichtig, wie sich die Schuhe anziehen lassen und wie ihr Tragekomfort ist. Hierbei spielen zwangsläufig subjektive Empfindungen eine Rolle. Kein Fuß ist gleich, jeder Fußballschuh sitzt deshalb an jedem Fuß ein wenig anders.

Auf dem Rasen mussten die Treter unter Beweis stellen, wie gut der Grip der Nocken ist, wie schnell man die Richtung wechseln und zu kurzen Sprints ansetzen kann, wie das Gefühl beim Laufen, Springen, Schießen, Flanken und Stoppen des Balls ist. Schmerzt es, wenn man einen Ball nicht ganz exakt trifft, und verzeiht es der Schuh auch, sollte man mal ein wenig unpräziser agieren?

Ein entscheidender Aspekt war ebenfalls, wie gut das vermittelte Ballgefühl ist. Schmiegen sich Fuß und Schuh wie eine Einheit an den Ball, oder wirkt der Schuh wie ein Fremdkörper? Dann kann man auf keinen Fall die beste spielerische Leistung abrufen.

Top 15 wie fallen puma fußballschuhe aus tổng hợp bởi Tin nha dep

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